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Tarjei Bø zählt zu den besten Biathleten der Welt. © AFP / MARCO BERTORELLO

Betrugs-Masche bringt Biathlon-Asse auf die Palme

Norwegens Biathlon-Stars bereiten sich aktuell auf die neue Saison vor. Schlagzeilen gibt es aber nicht nur aus sportlicher Sicht.

Tarjei Bø, der ältere Bruder von Superstar Johannes Thingnes Bø, und Emil Hegle Svendsen zählen zu den besten Biathleten Norwegens. Deshalb sind ihre Gesichter auch bei Werbepartnern sehr begehrt. Klar: Als Sport-Ass vermittelt man bestimmte Werte, man ist glaubwürdig. Genau das wird jetzt aber zum Problem: Im März sind die beiden Skijäger nämlich Opfer von Betrugs-Anzeigen im Internet geworden.

Auf diversen norwegischen Online-Portalen ist im Frühling nämlich eine Werbung erschienen, in der die beiden dafür warben, mit Bitcoin-Handel reich geworden zu sein und aufforderten, einer dubiosen Webseite zu folgen. Das ist aber totaler Schwachsinn. Weder Svendsen noch Bø haben das jemals gesagt, geschweige denn dafür geworben. „Es ist nicht schön, so missbraucht zu werden“, sagt Svendsen dem norwegischen Rundfunk.

Abzock-Versuche sind keine Seltenheit
Solche Abzock-Versuche sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Mit bekannten Gesichtern versuchen die Betrüger, den Leuten Vertrauen zu vermitteln, um sie dann abzuzocken. Das Problem: Auf vielen renommierten Online-Portalen erscheint die Werbung automatisch, die Reklame-Anzeigen werden also von der Redaktion nicht von Fall zu Fall überprüft. Deshalb haben die Betrüger oft leichtes Spiel.

Das Beispiel einer Fake-Anzeige.


„Wir haben Maßnahmen ergriffen, um diese Anzeigen jedes Mal zu stoppen, wenn wir feststellen, dass sie im Umlauf sind“, erklärt Dagbladet-Redakteurin Aleksandra Beverfjord. Weil aber so viele Anzeigen im Umlauf sind, sei es nicht immer einfach, jede einzelne zu überprüfen. Auch auf Dagbladet sind besagte Artikel der beiden Biathleten erschienen. Bø ist von solchen Betrugs-Maschen jedenfalls genervt und sagt: „Ich hoffe, die Leute nehmen diese Anzeigen nicht ernst.“

Autor: det

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