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Dorothea Wierer hat sich ihren Status hart erarbeitet. © Dorothea Wierer

Biathlon-Geplänkel: „Hoffe, sie parkt den Heli zu Hause“

Sebastian Samuelsson hofft, dass Dorothea Wierer künftig nicht mehr den Helikopter benützt, um von A nach B zu kommen. Wegen der Chancengleichheit? Nein, wegen des Klimas!

Der internationale Biathlon-Verband (IBU) hat Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ergriffen und kürzlich die Initiative „Biathlon Climate Challenge“ ins Leben gerufen. „Es geht darum, körperliche Aktivität in einer App zu registrieren und sie dann in neu gepflanzte Bäume umzuwandeln“, erklärt Sebastian Samuelsson. Fans können sich einem der zehn Teams, die von Biathlon-Größen angeführt werden, anschließen und durch körperliche Aktivität ihren Beitrag leisten.


Dass mit Wierer der Superstar der Szene an diesem Projekt teilnimmt, freut den umweltbewussten Samuelsson natürlich, wenngleich er betont: „Ich weiß nicht, wie viele Bäume für einen Hubschrauberflug benötigt werden, aber ich kann mir vorstellen, dass es viele sind. Ich finde es jedoch gut, dass sie dabei ist, und ich hoffe, dass der Hubschrauber zu Hause geparkt wird“, fügt Samuelsson an. Er hoffe außerdem, dass Wierer den Heli durch ein Elektrofahrrad ersetzt.

Kein Einzelfall
Samuelsson spricht damit die Helikopterfahrten der Niederrasnerin an. Gerne legt Wierer die Entfernungen zwischen den Weltcuporten oder den Trainings nämlich in der Luft zurück. Ein Sponsor macht dies möglich. Für eine Athletin ihrer Klasse ist dies jedoch üblich. Auch im Ski-Lager reisen die Stars der Szene längst nicht mehr mit dem Auto zu den jeweiligen Weltcup-Orten. So nützlich dies für die eigenen Leistungen auch ist, schadet es der Umwelt. Samuelsson hofft, dass sich dies ändert.

Schlagwörter: Wintersport

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