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Johannes Thingnes Bø ist derzeit unantastbar. © APA/afp / VINCENZO PINTO

Bø und Giacomel glänzen im Sonnenschein von Antholz

Der Sprint der Herren hat – wie erwartet – mit einem überlegenen Sieg von Johannes Thingnes Bø geendet. Aber auch Tommaso Giacomel wusste – bei traumhaften äußeren Bedingungen – in Antholz zu überzeugen. Damit setzt sich eine klare Tendenz fort.

Aus der Südtirol Arena in Antholz

Von:
David Lechthaler

Johannes Thingnes Bø ist heuer quasi unschlagbar. Das hat er beim Antholz-Sprint am Freitag wieder einmal unter Beweis gestellt. Der 29-Jährige Norweger ließ zwar beim Stehendschießen eine Scheibe stehen, doch läuferisch ist er in einer eigenen Liga unterwegs. So distanzierte er am Ende den zweitplatzierten Martin Ponsiluoma, der ebenfalls einmal in die Strafrunde musste, um gut eine halbe Minute. Dritter wurde Bøs Landsmann Sturla Holm Lægreid, der gar fehlerfrei geblieben war.


Bø schnappte sich bei traumhaftem Sonnenschein in der Südtirol Arena vor über 10.000 Zuschauern seinen insgesamt achten Antholz-Sieg. Für den langjährigen Biathlon-Dominator ist es der bereits elfte Erfolg in diesem Winter – eine beeindruckende Bilanz.

Giacomel besticht durch Konstanz

Bester Azzurro wurde wieder einmal Tommaso Giacomel. Der 22-jährige Trentiner landete auf Rang sieben. Für Giacomel war es der bereits sechste Top-Ten-Platz in diesem Winter. Die Konstanz des jungen Italieners sticht ins Auge – auch, wenn ihm weiter der große Wurf auf das Podest verwehrt bleibt. Am Freitag ließ Giacomel beim abschließenden Stehendschießen die vorletzte Scheibe stehen. Doch seine Ausgangsposition für die Verfolgung ist hervorragend.

Wieder in den Top-Ten: Tommaso Giacomel. © APA/afp / VINCENZO PINTO


Für den einzigen Südtiroler Patrick Braunhofer lief es dagegen nicht nach Wunsch. Der Ridnauner ließ am Schießstand zwei Scheiben stehen und verlor am Ende über drei Minuten auf Ausnahme-Athlet Bø. Mit Rang 68 verpasste Braunhofer die Qualifikation für die Verfolgung am Samstag (15 Uhr). Bei den Damen sind dagegen beim morgigen Rennen ab 13 Uhr drei Südtirolerinnen dabei. Neben Sprint-Siegerin Dorothea Wierer hatten sich am Donnerstag nämlich auch Hannah Auchentaller und Rebecca Passler für das Verfolgungsrennen qualifiziert.

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