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Dorothea Wierer enttäuschte ebenso wie die restlichen Südtirolerinnen (Pentaphoto)

Dahlmeier meldet sich sofort zurück – Vittozzi erstmals am Podest

Die deutsche Biathletin Laura Dahlmeier hat die 10-km-Verfolgung in Kontiolahti für sich entschieden und damit auch vorzeitig den Sieg im Gesamtweltcup erobert. Neben Dahlmeier strahlte nach dem Rennen auch Lisa Vittozzi: Die „Azzurra“ wurde Dritte und lief erstmals in ihrer Karriere auf das Podest. Für die Südtirolerinnen verlief der Verfolgungs-Wettkampf dagegen enttäuschend.

Seriensiegerin Dahlmeier, die im Sprint von Freitag „nur“ Zweite wurde, schlug in der Verfolgung eindrucksvoll zurück und holte sich in souveräner Manier den Sieg. Die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen setzte 19 ihrer 20 Schuss ins Ziel und war auch in der Loipe gewohnt schnell unterwegs, sodass ihr am Endekeine der Konkurrentinnen den Siegstreitig machen konnte. Selbst als Dahlmeier beim letzten Stehendschießen fast zeitgleich mit der Französin Marie Dorin Habert sowie der Tschechin Gabriela Koukalova an den Schießstand kam und unter starkemDruck stand, behielt sie die Nerven und schoss – während ihre Kontrahentinnen patzten – alle Patronen sicher ins Schwarze. Damit war der Sieg Dahlmeiers in trockene Tücher gewickelt.

Weil Dahlmeiersärgste Widersacherin im Kampf um die große Kristallkugel, Gabriela Koukalova,nach zwei Fehlern im letzten Anschlag auf Rang zehn zurückfiel, machte die Deutschemit ihrem Triumph in der Verfolgungvorzeitig den Sieg im Gesamtweltcup perfekt. Für Dahlmeier ist der heurige Sieg im Biathlon-Gesamtweltcup der erste ihrer Karriere.


Lisa Vittozzi rettet schwache „Azzurre“

Hinter Laura Dahlmeier und der zweitplatzierten Marie Dorin Habert lief die Italienerin Lisa Vittozzi sensationell auf das Podest. Die 22-Jährige musste nur einmal in die Strafrunde und verbesserte sichdadurchvom sechsten auf den dritten Rang nach vor. Damit stieg diemehrfache Junioren-Weltmeisterin erstmals in ihrer Laufbahn in einem Einzelrennenauf ein Weltcup-Podest.

Das Südtiroler Trio Dorothea Wierer, Federica Sanfilippo und Alexia Runggaldier konnte hingegen nicht an die starke Leistung Vittozzis anknüpfen. Mit fünf, vier bzw. drei Strafrunden zeigten allesamt am Schießstand Nerven und vergaben dadurcheine Spitzenplatzierung. Als beste Athletindes Trios landete Wierer auf dem 37. Rang. Sanfilippo wurde 43., Runggaldier beendete das Rennen an 49. Stelle.


Biathlon-Weltcup in Kontiolahti (FIN) – Endstand 10-km-Verfolgung der Damen

1. Laura Dahlmeier (GER) 29:54.4 Minuten / 1 Strafrunde
2. Marie Dorin Habert (FRA) +16.5 Sekunden / 2
3. Lisa Vittozzi (ITA) +19.9 / 1
4. Daria Domracheva (BLR) +21.9 / 3
5. Paulina Fialkova (SVK) +23.9 / 0
6. Lisa Theresia Hauser (AUT) +27.8 / 0
7. Iryna Varvynets (UKR) +32.6 / 0
8. Celia Aymonier (FRA) +38.1 / 2
9. Anais Chevalier (FRA) +39.0 / 0
10. Gabriela Koukalova (CZE) +44.8 / 2

37. Dorothea Wierer (ITA/Niederrasen) +2:50.9 / 5
43. Federica Sanfilippo (ITA/Ridnaun) +3:24.5 / 4
49. Alexia Runggaldier (ITA/St. Christina) +3:45.8 / 3

Autor: sportnews

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