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Schwieriges Rennen für Federica Sanfilippo & Co. © AFP / JOE KLAMAR

Das war nix: Damen-Staffel abgeschlagen

Italiens Herren-Staffel hat am Freitag mit einem dritten Platz für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Für die Damen verlief jener Bewerb am Samstag indes überhaupt nicht nach Wunsch.

In den ersten beiden Staffel-Bewerben der Saison war mit den Azzurre immer zu rechnen: Platz 6 in Kontiolahti, Rang 5 in Hochfilzen – eine solide Bilanz. Am Samstag leisteten sich Dorothea Wierer, Federica Sanfilippo, Irene Lardschneider und Lisa Vittozzi aber einen Ausrutscher: Am Ende des Tages stand nach einem Fehlerfestival der 15. Platz zu Buche.


Dabei begann der Wettkampf für die Azzurre nach Wunsch: Lisa Vittozzi, die in dieser Saison mit einer chronischen Formschwäche zu kämpfen hat, zeigte groß auf und schickte Irene Lardschneider von Position 1 aus ins Rennen. Doch bei der Wolkensteinerin, die in den Staffel-Bewerben bisher immer solide Leistungen gezeigt hat, lief dieses Mal nicht viel zusammen: Bereits bei ihrem ersten Schießstand-Stopp handelte sie sich gleich 2 Strafrunden ein und fiel auf Position 16 zurück.

Wierer alleine reicht nicht
Beim Wechsel mit Dorothea Wierer lag Lardschneider auf dem 17. Platz. Zwar zeigte Wierer in der Folge einen guten Wettkampf und benötigte insgesamt nur 2 Nachlader, doch für einen Sprung nach vorne reichte es nicht. Schlussläuferin Federica Sanfilippo musste ein Mal in die Strafrunde. Zur Erklärung: Im Biathlon stehen den Athleten pro Schießen neben den üblichen 5 Schüssen auch 3 Nachlader zur Verfügung. Sollten danach immer noch Scheiben stehen, müssen entsprechend viele Extrarunden gedreht werden. Im End-Ranking steht den Azzurre ein Rückstand von knapp 6 Minuten und der 15. Platz zu Buche.

Vanessa Hinz, Janina Hettich, Denise Herrmann und Franziska Preuß (v.l.) jubeln über den Sieg. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ


Der Sieg ging erstmals in dieser Saison an die deutsche Staffel, die sich mit Vanessa Hinz, Janina Hettich, Denise Herrmann und Franziska Preuß gegen Weißrussland (+17,4 Sekunden) und Schweden (+35) durchsetzte. Die Favoritinnen aus Norwegen verpatzten dagegen ihren Wettkampf und landeten mit 2 Strafrunden und knapp 3 Minuten Rückstand auf dem 7. Platz.

Am Sonntag stehen in Oberhof noch die Massenstarts auf dem Programm: Um 12.30 Uhr sind die Männer an der Reihe, um 15 Uhr starten die Damen.

Autor: det

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