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Hat gut lachen: Dominik Windisch. © APA / BARBARA GINDL

Der Befreiungsschlag des Dominik Windisch

Schon in den letzten Wochen war bei Dominik Windisch ein Aufwärtstrend zu erkennen. Nun hat er sein mit Abstand bestes Saisonergebnis eingefahren.

Als Dominik Windisch am Donnerstag im Sprint von Ruhpolding auf die Zielgerade einbog, konnte man gut erkennen: Der Rasner Biathlet kämpft verbissen um jede Sekunde. Obwohl er völlig außer Atem war, schob er sich mit kräftigen Schüben nach vorne und sah im Ziel schließlich die Position 13 aufleuchten. Ein Ergebnis, das wie Balsam auf der Seele wirkt.


Die bisherige Saison war für Windisch nämlich keine einfache, im Gegenteil: Ein 31. Platz steht ihm als bestes Resultat zu Buche. Bis er am Donnerstag in Ruhpoldig seinen persönlichen Befreiungsschlag landete. Letztmals war er am 8. März 2020 – also kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie – besser gewesen, als er im Massenstart von Nove Mesto 9. wurde.

Präzise am Schießstand
Windisch zeigte von Beginn an ein starkes Rennen, war auf den Skiern schnell und am Schießstand äußerst präzise. Waren ihm in den letzten Wochen immer wieder seine fehlerhaften Einlagen zum Verhängnis geworden, so ließ er am Donnerstag von 10 Scheiben nur eine einzige stehen (und zwar beim Stehendschießen). So schuf er sich eine ideale Ausgangslage für die Schlussrunde, in der er wie auf Schienen lief und ganze 7 Positionen gutmachte. Schlussendlich wurde es der starke 13. Platz.

Ebenfalls wacker geschlagen hat sich Lukas Hofer, der nach seiner Pause kurz hinter Windisch auf Rang 16 landete. Der Montaler schoss am Schießstand ein Mal daneben. Die Richtung stimmt jedenfalls – sowohl bei Hofer als auch bei Windisch.
Ein Franzose siegt
Den Sieg holte sich der französische Gesamtweltcupführende Quentin Fillon Maillet, der sich hauchdünn gegen den Deutschen Benedikt Doll (+2,3 Sekunden) durchsetzte. Dritter wurde der Belarusse Anton Smolski. Im bayrischen Wintersportort nicht dabei sind Norwegens Top-Stars, die an diesem Wochenende eine Pause einlegen.

Am Freitag steht in Ruhpolding die Damen-Staffel an (14.30 Uhr), am Samstag sind die Herren dran (14.30 Uhr), ehe das Programm am Sonntag mit den beiden Verfolgungsrennen abgerundet wird. Die Damen starten dabei um 12.45 Uhr, die Herren um 14.45 Uhr.


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