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Dominik Windisch hat eine Route des Stoneman-Dolomiti absolviert. © dominik.windisch

Dominik Windisch: „Dieses Abenteuer kann ich nur empfehlen“

Nach dem Trainingslager der Biathleten in Ruhpolding hat Dominik Windisch eine ganz besondere Tour in Angriff genommen. Anschließend schwärmte er von diesem Abenteuer und sprach zugleich über die neue Biathlon-Saison.


Dominik Windisch hat dieser Tage eine Route des Stoneman-Dolomiti absolviert. Bei diesem Projekt, das von Ex-Mountainbike-Profi Roland Stauder ins Leben gerufen wurde, gilt es eine vorgegebene Strecke zu bewältigen und Checkpoints zu erreichen, um dort eine Starterkarte abzustempeln. Beim Stoneman-Dolomiti soll es aber nicht um Leistung, Zeit oder Technik gehen, sondern um das besondere Naturerlebnis.

„Es war wunderschön und eine persönliche Herausforderung zugleich.“
Dominik Windisch über den Stoneman-Dolomiti

Den Stoneman gibt es für Mountainbiker, Rennradfahrer, Bergläufer und Wanderer und für Kinder. Windisch hat den sogenannten Stoneman-Hike (quasi als Bergläufer) absolviert. Die Rundstrecke ist 56 Kilometer lang und umfasst 3.350 Höhenmeter. „Ich wollte zunächst die Mountainbike-Route fahren, doch ich habe in letzter Zeit mein Knie etwas zu stark belastet. Deshalb habe ich mich für die Trailrunning-Strecke entschieden. Es war wunderschön und eine persönliche Herausforderung zugleich, bei der auch Durchhaltevermögen gefragt ist“, erklärt Windisch im Telefon-Gespräch mit SportNews.

An diesem Punkt hatte Windisch einen guten Überblick auf die Hike-Route des Stoneman-Dolomiti. © dominik.windisch

Für den Stoneman-Dolomiti gilt folgendes: Jeder, der die Herausforderung in ein, zwei oder drei Tagen schafft, wird auf der Homepage als Finisher eingetragen und kann eine einmalige Stoneman-Trophäe, die Roland Stauder eigens für dieses Projekt kreiert hat und in Handarbeit anfertigt, bekommen. Windisch startete um 6 Uhr morgens in der Nordic Arena von Toblach und absolvierte die gesamte Runde in insgesamt 11 Stunden. „Ich habe einen kleinen Umweg über den Gipfel des Lungkofels gemacht. Von dort aus bekommt man einen schönen Überblick über die gesamte Route und so konnte ich auch noch ein paar coole Drohnenaufnahmen machen. Deshalb kam ich dann insgesamt auf 65 km.“

Windisch (rechts) bekam von Roland Stauder die goldene Trophäe, weil er die Route an einem Tag zurückgelegt hat. © dominik.windisch

Windisch erklärt, dass man für jede absolvierte Route zusätzlich zu der Trophäe einen Stein erhält, um am Ende daraus einen Steinmann (Stoneman auf Englisch) oder ein Steinmännchen bauen zu können. „Ich kann dieses Abenteuer nur weiterempfehlen. Man braucht sich auch nicht unter Zeitdruck zu setzen, da das Panorama der Dolomiten einfach nur zum Genießen ist.“
Blick auf die Olympia-Saison
Mit Blick auf den kommenden Winter stehen bei vielen Biathleten die Olympischen Spiele in Peking im Fokus der Vorbereitungen. Windisch sagt dazu: „Natürlich ist Olympia das Hauptziel. Aber es ist schwierig, auf einen Punkt hin alles hin zu programmieren. Deshalb will ich mich nicht zu viel auf Olympia fixieren, sondern möchte den Weltcup gleich wichtig nehmen.“

Der 31-Jährige möchte sich im Vergleich zur abgelaufenen Saison steigern. Diese lief für Windisch nicht nach Wunsch. „Das fing schon mit dem Wirrwarr um meinen Corona-Test an, wegen dem ich das erste Wochenende in Kontiolahti verpasst habe.“ Er kann seiner durchwachsenen Saison aber auch Positives abgewinnen: „Aus solchen Phasen lernt man als Sportler immer am meisten und sich selbst noch besser kennen.“

Schlagwörter: Wintersport

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