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Dorothea Wierer blickt auf eine gute Woche zurück (Pentaphoto)

Doros Problem mit dem Diopter - Windisch: „Chance weggeschmissen“

Dorothea Wierer und Dominik Windisch waren am Sonntag in Antholz in ihren jeweiligen Massenstart-Rennen drauf und dran, einen Podestplatz einzufahren. Doch das letzte Schießen wurde beiden zum Verhängnis.

Wierer bog alleine zum letzten Stehend-Schießen ein und war folglich auf Siegeskurs. Doch dann schoss die Niederrasnerin, die zuvor alle Scheiben getroffen hat, ausgerechnet beim Abschluss-Schießen zwei Mal daneben und fiel am Ende auf Rang 7 zurück. „Mir ist etwas Schnee in den Diopter (Visiereinrichtung des Gewehrs, Anm. d. Red.) gefallen, den ich wegwischen musste. Das hat mich aus dem Konzept gebracht“, sagte Wierer, die mit dem Antholz-Wochenende aber trotzdem sehr zufrieden ist. „Ich bin einmal aufs Podest gelaufen, das gibt mir sehr viel Selbstvertrauen. Jetzt konzentriere ich mich auf das Trainingslager in der nächsten Woche und dann geht’s mit Olympia los.“

Dominik Windisch war nach dem Rennen dagegen etwas wütend. „Beim letzten Schießen habe ich ein mögliches Podium weggeworfen und das tut mir schon ein wenig weh“, spielt der Pusterer auf die zwei Fehlschüsse an. „Außerdem ist mir ein Konkurrent in der letzten Runde auf den Stock gestiegen, der danach kaputt gegangen ist. So musste ich einen Teil der Strecke nur mit der Fußkraft bewältigen. Vor dem Rennen hätte ich für einen Top-10-Platz unterschrieben, jetzt begleitet den achten Platz eben ein etwas fader Beigeschmack.“



SN/td

Autor: sportnews

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