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Dorothea Wierer hat ein großes Ziel: gesund bleiben. © APA/afp / FRANCK FIFE

Dorothea Wierer: „Nicht vor Stress krank werden“

Am Wochenende steht in Slowenien der Weltcup-Auftakt der Biathleten auf dem Programm. Dorothea Wierer hat ihre Ziele klar definiert.

Gegenüber „FISI-TV“ sagte die Niederrasnerin, dass es ihr großes Ziel sei, endlich eine Saison lang gesund zu bleiben: „Ich hoffe, dass ich eine ganze Saison lang nicht krank werde. Es gibt so viele Rennen und wenig schlaf. Außerdem mache ich mir immer über alles Gedanken. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich so oft krank werde.“

Wierer: „Falle immer wieder in alte Muster zurück“

In den letzten Jahren hatte Dorothea Wierer immer wieder mit gesundheitlichen Problemchen zu kämpfen. So auch im Vorjahr, als sie bei Olympia nicht zu hundert Prozent fit war und die erhoffte Einzelmedaille in der Folge ausblieb. „Das hängt auch mit dem mentalen Stress zusammen“, ist sich die 28-Jährige sicher.

Auch über ihre sportlichen Ziele hat Wierer gesprochen: „Jeder Biathlet hat seinen eigenen Stil. Diesen zu verändern ist schwierig. Ich habe an kleinen Details gearbeitet, auch wenn das nicht einfach ist. Immer wenn ich müde werde, falle ich in alte Muster zurück. Mein Ziel ist es, diese neu erarbeiteten Details im Rennen umzusetzen.“ Biathlon sei ein komplizierter Sport, denn „man muss zwei Sportarten verbinden. Das Schießen und das Langlaufen“, so Wierer.

Ab Sonntag geht es auf der Hochebene Pokljuka mit der neuen Biathlon-Weltcup-Saison los. Neben Wierer sind mit Federica Sanfilippo, Alexia Runggaldier, Lukas Hofer und Dominik Windisch vier weitere Südtiroler Athleten im Einsatz.

Autor: cst

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