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Dorothea Wierer. © LaPresse / Gian Mattia D'Alberto / LaPresse

Dorothea Wierer: „Würde mir die Note 8 geben“

Seit dem sechsten Platz am Samstag im Massenstart steht fest: Dorothea Wierer wird bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang keine Einzel-Medaille mit nach Hause nehmen. Die Niederrasnerin ist dennoch nicht ganz unzufrieden mit ihren erbrachten Leistungen.

„In die Top-6 zu laufen ist keine Selbstverständlichkeit. Schade trotzdem wegen des Fehlers heute, ohne wäre das Podest wohl drin gewesen. Heute war ich auf den Skiern sehr müde, deshalb bin ich froh, dass jetzt zwei Tage Pause sind“, wird Wierer auf der Webseite des italienischen Wintersportverbandes zitiert.

„Vielleicht haben sich vor den Spielen einige etwas mehr von mir erwartet. Aber Biathlon ist so komplex wie kein anderer Sport bei Olympia – da gibt es so viele Kleinigkeiten, die zusammenpassen müssen, um ganz vorne zu landen. Ich würde mir für meine Auftritte bei den Spielen eine 8 geben: Ski-Performance nicht schlecht und auf dem Schießstand bin ich keine Maschine und habe das getan, was möglich war.“

Außerdem war Wierer nicht zu einhundert Prozent fit. „Seit Oktober bin ich sechs Mal krank gewesen, das zehrt auch mental. Mein Ziel ist es, bis zu den Weltmeisterschaften in Antholz 2020 weiter zu machen. Danach werden wir weiterschauen“, so die Skijägerin, die am Dienstag mit der Mixed-Staffel und am Donnerstag mit der Damen-Staffel im Einsatz sein wird.

Autor: det

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