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Quentin Fillon-Maillet kämpfte sich vom siebten Startrang aus zum Sieg. © APA/afp / JOE KLAMAR

Dreifachsieg für Frankreich: Kühn wird zur tragischen Figur

Einen französischen Dreifachsieg gab es bei der Verfolgung der Männer in Hochfilzen. Während Sprint-Sieger Johannes Kühn zur tragischen Figur wurde, konnte sich Lukas Hofer etwas nach vorne kämpfen.

Bis zum letzten Schießen sah es für Kühn prächtig aus, doch dann musste der Deutsche dem Druck der Franzosen Tribut zollen. Während Kühn drei Mal vorbei schoss (und schlussendlich 15. wurde), zogen Quentin Fillon-Maillet und Emilien Jacquelin vorbei. Auf der Schlussrunde gaben sich die beiden Franzosen keine Blöße, sodass Fillon-Maillet am Ende klar vor seinem Teamkameraden Desthieux (+32,1 Sekunden) seinen siebten Weltcupsieg feiern konnte.


Dahinter entwickelte sich ein packendes Rennen um Rang 3. Angeführt vom Nordtiroler Felix Leitner ging eine Siebenergruppe in die letzte Runde, zu der am Anfang auch Lukas Hofer gehörte. Der Montaler (als 23. nach dem Sprint gestartet) musste aber bald abreißen lassen. Am Ende wurde Hofer guter 14. Vorne fiel Leitner – er konnte das hohe Tempo nicht ganz mithalten – weg und der Belarusse Anton Smolski eliminierte sich durch einen Einfädler selbst. Die Entscheidung fiel im Schlusssprint, wo Simon Desthieux (FRA/+38,2) um eine Hundertstel schneller war als Sebastian Samuelsson (SWE/+38,3).

Johannes Kühn (ganz vorne) war auf dem Weg zu seinem zweiten Sieg in Serie – bis zum verhängnisvollen letzten Schießen. © APA/afp / JOE KLAMAR

Die weiteren Azzurri konnten keine Plätze gut machen oder fielen sogar zurück: Thomas Bormolini (29.) büßte drei Plätze ein, Tommaso Giacomel blieb auf Rang 41 und Dominik Windisch verschlechtere sich aufgrund von 5 Schießfehlern vom 31. auf den 46. Platz.

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