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Johannes Kühn sorgte für eine große Überraschung. © APA / BARBARA GINDL

Ein Deutscher überrascht in Hochfilzen alle

Der Biathlon-Weltcup in Hochfilzen wurde am Freitag mit einem Herren-Sprint eröffnet. Dabei holte sich ein Überraschungsmann aus Deutschland den Sieg.

Johannes Kühn stand in seiner Karriere noch nie auf dem obersten Treppchen. Bis dato war ein 2. Platz im Einzel von Pokljuka sein einziger Podestplatz im Weltcup gewesen. Dies änderte sich am Freitag beim Sprint von Hochfilzen. Bei schwierigen Windbedingungen ließ zwar auch Kühn eine Scheibe stehen, doch läuferisch war der 30-Jährige aus Passau eine Klasse für sich. Vor allem auf der Schlussrunde lief Kühn wie entfesselt und holte sich dadurch seinen ersten Weltcupsieg.


Platz 2 schnappte sich Martin Ponsiluoma. Der Schwede, der ebenfalls einmal in die Strafrunde musste, hatte im Ziel einen Rückstand von 14,3 Sekunden auf Kühn. Auf Rang 3 landete Anton Smolski aus Belarus. Er blieb am Schießstand fehlerfrei. Insgesamt hätte mit dieser Konstellation auf dem Podest wohl keiner gerechnet.

Kein Spitzenplatz für die Azzurri
Bester Azzurro wurde Lukas Hofer auf Rang 23. Der Montaler ließ die erste von insgesamt 10 Scheiben stehen. Läuferisch ist er noch in der Form des Vorjahres – auch, weil er in der Vorbereitung mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte. Dominik Windisch landete mit zwei Fehlern auf Platz 31.

Dominik Windisch ist mit seinen Leistungen am Schießstand nicht zufrieden. © APA/afp / JOE KLAMAR


Tommaso Giacomel war auf dem Weg zu einer erneuten Spitzenplatzierung. Doch beim Stehendschießen ließ der junge Trentiner zwei Scheiben stehen, sodass sich alle Hoffnungen in Luft auflösten. Am Ende belegte Giacomel den 41. Platz und verpasste dadurch die Punkteränge.

Beim Biathlon-Weltcup in Nordtirol geht es am Freitagnachmittag (14.15 Uhr) mit einem Damen-Sprint weiter.

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