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Hier übergibt der glücklose Tommaso Giacomel an Schlussläufer Lukas Hofer. © Manzoni/Nordicfocus

Antholz: Eine halbe Herren-Staffel ist zu wenig

Italiens Herren-Staffel blieb in Antholz etwas hinter den Erwartungen zurück – auch, weil nur die beiden Südtiroler überzeugen konnten.

Thomas Bormolini, Dominik Windisch, Tommaso Giacomel und Lukas Hofer war am Sonntag beim Heim-Weltcup durchaus ein Podestrang oder zumindest ein Top-5-Platz zuzutrauen. Denn einige Top-Läufer aus anderen Nationen wurden bei der Herren-Staffel geschont. Doch am Ende musste sich Italien mit Platz 8 zufriedengeben.


Die Azzurri starteten gleich alles andere als ideal in den Wettkampf. Der sonst so konstante Thomas Bormolini musste 4 Mal nachladen und übergab als 12. mit einem Rückstand von 48 Sekunden auf die Spitze an Dominik Windisch. Der Oberrasner machte seine Sache hervorragend, zielte nur ein Mal daneben und führte Italien auf Rang 7 vor. Den Rückstand konnte er auf insgesamt 46 Sekunden minimieren.

Nur Windisch und Hofer überzeugen
Doch Tommaso Giacomel erlebte dann einen rabenschwarzen Tag. Der 21-jährige Trentiner sucht weiterhin nach seiner Form vom Saisonbeginn und musste gar ein Mal in die Strafrunde abbiegen. Zudem leistete er sich 6 Nachlader. Damit waren alle Hoffnungen auf einen Spitzenplatz dahin. Italien fiel auf Rang 10 zurück. Der Rückstand auf die Spitze betrug knapp 3 Minuten. Lukas Hofer betrieb am Ende noch Schadensbegrenzung. In der Loipe war er schnell unterwegs und am Schießstand musste er nur 2 Mal nachladen. Damit führte er die Azzurri immerhin noch auf Rang 8 vor.

Norwegen um Schlussläufer Sjåstad Christiansen war überragend. © APA/afp / MARCO BERTORELLO


Den Sieg holte sich Norwegen – und das in überragender Art und Weise. Mit Sturla Holm Lægreid, den Bø-Brüdern und Vetle Sjåstad Christiansen traten die Norweger in Bestbesetzung an und machten von Beginn weg klar, über wen der Sieg führen wird. Mit insgesamt nur 4 Nachladern hatten sie im Ziel einen Vorsprung von knapp 2 Minuten auf Russland. Auf den Rängen 3 und 4 folgten Deutschland und Frankreich. Sowohl bei Deutschland als auch bei Frankreich wurden einige Top-Athleten geschont. So verzichteten beispielsweise Benedikt Doll, Johannes Kühn, Erik Lesser bzw. Quentin Fillon Maillet und Emilien Jacquelin auf die Staffel.

Abgeschlossen wird das Weltcup-Wochenende in Antholz um 15.15 Uhr mit dem Massenstart der Damen. Dabei peilt Dorothea Wierer einen Podestplatz an.

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