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Lukas Hofer lief im letzten WM-Rennen in die Top-Ten. © APA/afp / JOE KLAMAR

Eine Weltmeisterschaft ohne Medaille

Zum ersten Mal seit 2012 steht Italien bei einem Biathlon-Großereignis ohne Medaille da. Die letzte Chance auf eine Plakette aus Edelmetall vergab Lukas Hofer im abschließenden Massenstart, wenngleich das dürftige Abschneiden der „Azzurri“ wahrlich nicht einzig an ihm festzumachen ist.

Hofer bot eine sehr gute Vorstellung, war in der Loipe einer der schnellsten und hielt sich lange in Podiumsnähe – genau so, wie es bei der WM auf der Pokljuka bereits mehrfach der Fall war. Doch Hofer ging auch dieses Mal leer aus. Er machte es Lisa Vittozzi und Dorothea Wierer gleich, die nur wenige Stunden zuvor im Damen-Massenstart zwar in die Top-Ten liefen, die Medaillenränge aber verpassten. Erstmals seit neun Jahren geht Italiens Biathlon-Auswahl bei einer WM oder bei Olympischen Spielen völlig leer aus.


Hofer musste bis zum abschließenden Stehendschießen nur ein Mal in die Strafrunde und legte als Viertplatzierte zum letzten Mal das Gewehr an. Doch anstatt von den Fehlschüssen des Führungstrios zu profitieren, zielte auch der 31-jährige Montaler ein Mal daneben. Damit waren die Medaillen außer Reichweite. Am Ende passierte er als Siebtplatzierter die Ziellinie. Der zweite Azzurro, der Lombarde Thomas Bormolini, belegte den 24. Rang.

Lægreid avanciert zum WM-König
Die Medaillen machten so am Ende andere drei Athleten unter sich aus. Im Ziel verwies Sturla Holm Lægreid einen Tag nach seinem 24. Geburtstag mit einem Fehler seinen norwegischen Teamkollegen Johannes Dale (2 Fehler/+10,2 Sekunden) und den Franzosen Quentin Fillon Maillet (2/+12,8) auf die weiteren Podiumsränge. Mit seinem vierten Gold avancierte Laegreid zum besten Skijäger der WM.

Das Ergebnis im Detail:


Autor: fop

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