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Dominik Windisch ist in guter Form. © dominik windisch/social media

Formstärke und Corona-Sorgen: Jetzt spricht Dominik Windisch

Dominik Windisch hat sich in den letzten Wochen stabilisiert. Der Oberrasner hat vor dem Heim-Weltcup in Antholz mit uns über seine Formstärke und die Corona-Situation rund um die Olympischen Spielen in Peking gesprochen.

Der Weltcup in Ruhpolding verlief für Dominik Windisch mit den Plätzen 13 (Sprint), 4 (Herren-Staffel) und 22 (Verfolgung) erfolgreich. Dass er die Etappe in Le Grand-Bornand im Dezember ausgelassen hat und stattdessen im IBU-Cup in Obertilliach gestartet ist, hat sich im Nachhinein als die richtige Entscheidung herausgestellt.


„Das hat sicherlich gutgetan, wobei die Laufform schon im Dezember immer besser wurde. Doch das Schießen war immer das Problem. Ich habe die Zeit gut genutzt fürs Training – auch dann über Weihnachten. Das Selbstvertrauen ist zurück – auch, weil ich mich auf meine Arbeit konzentrieren konnte und nicht immer auf Resultate“, erklärte Windisch gegenüber SportNews.

Das Thema Corona
Nun will Windisch in Antholz da weitermachen, wo er in Ruhpolding aufgehört hat. Ein anderes Thema bei den Athleten ist derzeit das Coronavirus. Viele machen sich Gedanken, wie die Situation bei Olympia in Peking gehandhabt wird. So beklagte beispielsweise der Wolfgang Maier, Ski-Direktor des DSV, dass es bislang im Sport noch keine standardisierten Testverfahren und einheitliche Grenzwerte rund um eine Corona-Infektion gebe. „Wenn einer in Peking sagt, 'du bist positiv', dann bist du raus“, erklärte Maier.
„Wir können uns nur weiter so gut wie möglich abschotten.“ Dominik Windisch

Windisch will solche Gedanken nicht zu nahe an sich heranlassen: „Wir können uns nur weiter so gut wie möglich abschotten. Beispielsweise sind wir nach Ruhpolding nicht nach Hause gefahren, sondern sind während des Weltcups in Antholz in einem Hotel untergebracht. Aber es bringt auch nichts, sich zu viele Gedanken über diese Dinge zu machen. Wir können nur das tun, was in unseren Händen liegt. Rund um das Thema Corona-Test wird oft auch ein wenig Panikmache betrieben.“

Doch nun steht erstmal der Weltcup in Antholz vor der Tür. Dort werden insgesamt 12 Azzurri an den Start gehen. Dorothea Wierer, Lisa Vittozzi, die formstarke Federica Sanfilippo, Michela Carrara, Eleonora Fauner und Samuela Comola stehen im Aufgebot der Frauen, während bei den Männern Windisch, Lukas Hofer, Thomas Bormolini, Tommaso Giacomel, Didier Bionaz und Daniele Cappellari zum Einsatz kommen.
Das Weltcup-Programm in Antholz:
Donnerstag:
14.15 Uhr: 20 km Einzelwettkampf Männer

Freitag:
14.15 Uhr: 15 km Einzelwettkampf Damen

Samstag:
12.50 Uhr: 15 km Massenstart Männer
15.00 Uhr: 4 x 6 km Staffel Damen

Sonntag:
12.15 Uhr: 4 x 7,5 km Staffel Männer
15.15 Uhr: 12,5 km Massenstart Damen

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