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Aktuelle Bilder aus Oberhof: Lisa Vittozzi trainiert bereits wieder. © Teyssot / Pierre TEYSSOT

Gute Nachrichten für Italiens Biathlon-Team

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich am Samstagnachmittag bei der Biathlon-WM in Oberhof die Nachricht, dass Lisa Vittozzi an der Damen-Verfolgung nicht teilnehmen könne. Am Sonntag wurde sie dann aus azurblauer Sicht beim Wettkampf auch schmerzlich vermisst. Nun gibt es allerdings wieder gute Nachrichten.

Lisa Vittozzi hat bereits am Montagvormittag in Oberhof wieder trainiert. Beim offiziellen Training hat die 28-Jährige ein paar Runden gedreht und am Schießstand an ihrer Form gefeilt. Die kurzfristige Grippeerkrankung war für Vittozzi sehr schade, denn nach ihrem fünften Platz im Sprint wäre ihre Ausgangslage in der Verfolgung vielversprechend gewesen.


Für die Damen geht es in Oberhof am Mittwoch mit einem Einzel weiter. Dass Vittozzi in ihrer Paradedisziplin dabei sein wird, ist noch nicht garantiert. Aber die Aussichten schauen nun zumindest wieder viel besser aus. Im Einzelwettkampf über 15 Kilometer, bei dem für jeden Fehler eine Strafminute aufgerechnet wird, wäre Vittozzi jedenfalls normalerweise eine große Medaillenkandidatin. In dieser Disziplin feierte sie in Ruhpolding ihren einzigen Saisonsieg. Zudem liegt sie im Weltcup in der Einzel-Wertung an erster Stelle.

Der Kampf um die Plätze

Die Tatsache, dass Vittozzi bereits wieder trainiert, ist für das gesamte Team eine Erleichterung. In der Damen-Staffel, die am Samstag steigt, ist Vittozzi stets eine sichere Bank. Es ist gut möglich, dass sie dort das Quartett mit drei Südtirolerinnen bilden wird. Hannah Auchentaller hat sich bei der WM nämlich bis dato aufgedrängt. Mit ihrem 32. Platz in der Verfolgung war sie beispielsweise zweitbeste Azzurra. Auchentaller kämpft wohl gegen Samuela Comola um ein Staffel-Ticket. Dorothea Wierer ist ohnehin fix gesetzt. Auch Rebecca Passler dürfte nach ihrer starken Saison einen Platz sicher haben.

In Anbetracht der schwierigen Umstände zeigt Lukas Hofer mit starken Leistungen auf. © Teyssot / Pierre TEYSSOT


Mit Blick auf den Massenstart am Sonntag sind aus dem italienischen Team Wierer, Vittozzi und Tommaso Giacomel fix qualifiziert. Sie alle liegen im Gesamtweltcup in den Top-15. Die restlichen der insgesamt jeweils 30 Startplätze gehen an die diejenigen Frauen und Männer, die bei der WM in Oberhof die besten Ergebnisse erzielt haben. Lukas Hofer (er sammelte bislang 19 Punkte in Oberhof) und Auchentaller (17) können sich – stand jetzt – berechtigte Hoffnungen machen auf eine Massenstart-Teilnahme machen.

WM in Oberhof: Das weitere Programm

Dienstag, 14. FebruarHerren-Einzel (14.30)
Mittwoch, 15. FebruarDamen-Einzel (14.30)
Donnerstag, 16. FebruarSingle-Mixed-Staffel (15.10)
Samstag, 18. FebruarHerren-Staffel (11.45), Damen-Staffel (15.00)
Sonntag, 19. FebruarHerren-Massenstart (12.30), Damen-Massenstart (15.15)

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