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Didier Bionaz (links) und Tommaso Giacomel haben im Weltcup Fuß gefasst. © IBU/Manzoni

Italiens Biathlon-Hoffnungen: „Doro ist wie eine Mutter für uns“

Tommaso Giacomel und Didier Bionaz könnten einmal in die Fußstapfen von Lukas Hofer und Dominik Windisch treten. Die beiden 21-Jährigen sind die großen Hoffnungsträger für eine erfolgreiche Zukunft des italienischen Herren-Biathlons. Nun haben sie interessante Einblicke in die Trainingsarbeit mit Dorothea Wierer & Co. gegeben.

Seit dem vergangenen Winter sind Giacomel und Bionaz regelmäßig im Weltcup dabei. Beide waren oftmals Teil der italienischen Herren-Staffel. Giacomel, der aus dem Trentino kommt und die Sportoberschule in Mals besuchte, war auch zu Beginn des Jahres in Oberhof dabei, als sich die Azzurri in der Staffel den 3. Platz erkämpften. Der Aostaner Bionaz konnte dagegen beim Weltcup in Antholz mit einem 13. Platz im Einzel aufzeigen.


Der Biathlon-Weltverband (IBU) hat auf seiner Website in dieser Woche die beiden jungen Azzurri ausführlich vorgestellt. Dabei schwärmten sie von der Art und Weise, wie sie von der internationalen Biathlon-Familie aufgenommen worden sind.

Giacomel & Bionaz erzählen über ihre Anfänge im Weltcup
Bionaz konnte sich beispielsweise noch genau an eine Situation erinnern, als er bei einem seiner ersten Weltcup-Starts in der Staffel als Schlussläufer zum Zug kam. „Wir lagen auf Platz 2 und ich stand in der Wechselzone neben Johannes Thingnes Bø. Er wünschte mir viel Glück. Das hat mir wirklich viel bedeutet.“ Giacomel erinnert sich hingegen an sein Weltcup-Debüt im März 2020, als er beim Sprint in Nove Mesto 27. wurde und gleich seine ersten Weltcup-Punkte holte. „Es war toll, alle meine Idole zu treffen. Ich werde nie vergessen, dass Johannes Thingnes Bø und Quentin Fillon Maillet mir in der Mixed-Zone zu meinem Ergebnis gratuliert haben.“
„Wir sind wie eine große Familie“
Didier Bionaz über Italiens Biathlon-Team
Auch mit dem Weltcup-Team der Azzurri um Wierer und Hofer haben sich die beiden jungen Italiener von Anfang an gut verstanden: „Die Gruppe hat uns herzlich aufgenommen. Ich denke, wir haben uns gut integriert und sind jetzt wie eine große Familie“, erklärte Bionaz.

Dorothea Wierer & Co. heuer beim Trainingslager im Vinschgau. © Didier Bionaz

„In einem Team mit solch guten Athleten und Menschen wie Doro, Luki oder Dominik zu sein, ist eine große Inspiration für mich“, sagte Giacomel. Anschließend verriet der junge Trentiner einige Details aus dem Trainingsalltag mit Wierer & Co: „Doro ist wie eine Mutter für uns, weil sie sich gut um uns kümmert. Wenn wir zum Beispiel zusammen Fahrrad fahren, sagt sie uns, wir sollen langsam bergab fahren und vorsichtig sein, damit wir uns nicht verletzen. Alle haben uns viel beigebracht. Beispielsweise geduldig zu sein. Ich denke, wir sind eine tolle Trainingsgruppe.“

Schlagwörter: Wintersport

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