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Duellieren sich auf den Loipen dieser Welt: Dorothea Wierer und Marte Olsbu Røiseland © ANSA / ANDREA SOLERO

Marte Olsbu Røiseland sagt Wierer den Kampf an

Marte Olsbu Røiseland hat rund zwei Monate vor dem Beginn der neuen Saison in einem Interview ihre großen Ambitionen offen angesprochen – und zugleich eine Kampfansage in Richtung Dorothea Wierer gesendet.

Fünfmal Gold, zweimal Bronze – und das in sieben Rennen: So lautete die beeindruckende Røiseland-Bilanz bei der Weltmeisterschaft 2020 in Antholz, auf die sie sich auf Kosten des Gesamtweltcups explizit vorbereitet hatte. Der Erfolg gab ihr Recht. In diesem Jahr steckt sich die 29-Jährige neue Ziele. „Ich werde versuchen, den Gesamtweltcup zu gewinnen, was ich letztes Jahr nicht getan habe“, betont Røiseland gegenüber den norwegischen Rundfunk NRK.


Dorothea Wierer und Marte Olsbu Røiseland lieferten sich bei der Weltmeisterschaft in Antholz packende Zweikämpfe. © ANSA / ANDREA SOLERO


Wen sie dafür schlagen muss, weiß die Norwegerin ganz genau: „Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi sind die ärgsten Konkurrentinnen. Es wäre cool, wenn es zu diesem Kräftemessen käme.“ Nicht zuletzt, weil Røiseland zu Wierer ein ausgezeichnetes Verhältnis pflegt. Das kam spätestens bei der letztjährigen WM zum Vorschein, als sie sich gegenseitig in höchsten Tönen lobten.

Im Gegensatz dazu ist Røiselands Verhältnis zu Eckhoff nicht das Beste. Dass es zu Spannungen innerhalb der Mannschaft kommt, glaubt sie jedoch nicht. Für Eckhoff gehe es hingegen vor allem darum, die von Wierer angeführte ausländische Konkurrenz zu schlagen. Ob ihr das gelingt, wird sich ab dem 27. November zeigen, wenn die neue Saison im finnischen Kontiolahti beginnt.

Autor: leo

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