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Lukas Hofer (rechts) kann seinen nächsten Stockerlplatz bejubeln. © APA/afp / ANDERS WIKLUND

Nächstes Podium: Hofer in der Form seines Lebens

Lukas Hofer hat bei der Verfolgung in Östersund seine Top-Form unter Beweis gestellt. Der Pusterer lief erneut aufs Podest.

Für Hofer ist es die bereits 3. Podiumsplatzierung innerhalb von 9 Tagen. Diese Bilanz ist einfach nur überragend. Am Samstag musste er sich nur den beiden Norwegern Sturla Holm Lægreid und Johannes Thingnes Bø geschlagen geben.


Aber der Reihe nach: Hofer, der nach seinem Sieg im Sprint als Erster auf die Loipe gegangen war, kam gemeinsam mit Sebastian Samuelsson zum 1. Schießen. Während der Schwede fehlerfrei blieb, musste Hofer einmal in die Strafrunde und ging danach als 2. in die nächste Runde. Nach dem 2. Liegendschießen fiel Samuelsson, der 2 Mal daneben gezielt hatte, dann auf Rang 3 zurück. Hofer räumte hingegen alle Scheiben ab und ging wieder in Führung.

War am Samstag zu jederzeit ganz vorne dabei: Lukas Hofer. © APA/afp / ANDERS WIKLUND

Dahinter pirschte sich Johannes Thingnes Bø an Hofer heran und kam gemeinsam mit dem Südtiroler zum 1. Stehendschießen. Während der Gesamtweltcup-Führende fehlerfrei blieb, ließ Hofer 2 Scheiben stehen. Der Montaler reihte sich nach seinen beiden Strafrunden dennoch auf Platz 2 ein. Sein Rückstand auf Bø betrug 40 Sekunden.
Lægreid siegt
Bei der letzten Schießeinlage patzte der Führende Bø gleich 3 Mal. Hofer musste bei schwierigen Bedingungen hingegen nur einmal in die Strafrunde. Die Führung übernahm allerdings der heranstürmende Sturla Holm Lægreid, der beim 4. Schießen fehlerfrei geblieben war. Hofer ging gemeinsam mit Bø auf die Verfolgungsjagd. In der Schlussrunde ließ sich Lægreid nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und holte sich den Sieg. Der Kampf um den Gesamtweltcup bleibt damit vor dem letzten Rennen weiter offen. Hofer lief hinter den beiden überragenden Norwegern, Lægreid und Bø, als 3. über die Ziellinie.

Lægreid zog nach dem letzten Schießen an Hofer und Bø vorbei. © APA/afp / ANDERS WIKLUND

Der drittplatzierte Hofer war nach dem Rennen sehr zufrieden: „Es war ein schwieriges Rennen. Die Bedingungen am Schießstand waren nicht einfach. Beim 1. Stehendschießen hatte ich Probleme – auch, weil ich die Schüsse nicht ganz sauber abgearbeitet habe. Aber insgesamt bin ich mit meiner Leistung und dem 3. Platz sehr zufrieden. Auch wenn man auf der Loipe die Strapazen der langen Saison spürt, versuche ich morgen noch einmal alles herauszuholen.“

Für Dominik Windisch verlief der Wettkampf hingegen nicht optimal. Der Oberrasner musste 8 Mal in die Strafrunde und fiel auf Platz 40 zurück.

Am Sonntag werden zum Abschluss des Biathlon-Weltcups 2 Massenstarts ausgetragen. Die Damen sind um 13 Uhr dran, während die Herren ihren letzten Wettkampf um 15 Uhr bestreiten werden.

Autor: dl

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