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Die Nordtirolerin Lisa Hauser darf sich über WM-Silber freuen. © APA/afp / JOE KLAMAR

Österreich jubelt, Deutschland hadert: „Mehr Opfer, als Akteur“

Während Deutschland nach Platz 7 zum WM-Auftakt hadert, jubelt Österreich über die Silbermedaille. Auch Lisa Vittozzi ist zufrieden. Die Reaktionen aus Pokljuka.

Lisa Vittozzi (Italien): „Ich bin zufrieden mit meinem Rennen. Ich habe mich gut gefühlt und das macht mich zuversichtlich, dass es in den Einzelrennen gut läuft. Ich weiß, dass ich es gut machen kann. Ich finde wieder zu mir selbst und kann es kaum erwarten, am Samstag den Sprint anzugehen.“


Lisa Hauser (Österreich): „Das ist so unheimlich schön. Davon habe ich schon lange geträumt. Gleich beim ersten Rennen eine Medaille, es geht nicht besser. Es war ein beinharter Kampf und ich habe mich nicht wirklich locker gefühlt. Jeder hat ein großartiges Rennen gezeigt und ich hatte die Ehre, das ins Ziel zu bringen. Es könnte nicht besser sein.“

Dunja Zdouc (Österreich): „Heute war es einfach geil. Ich bin fehlerfrei am Schießstand durchgekommen und hatte auf der Loipe einen wirklich guten Zug. Das war heute eines meiner besten Staffelrennen.“

Simon Eder (Österreich): „Ich habe heute mit der Null alles herausgeholt und auf der Loipe alles gegeben. Für das erste Rennen nach dieser längeren Wettkampf-Pause war das nicht schlecht und aus Erfahrung weiß ich, dass es jetzt von Tag zu Tag noch besser werden sollte.“

Erik Lesser (Deutschland): „Ich bin einfach nur mega enttäuscht über meine eigene Leistung. Ich weiß gar nicht, mit was ich zuerst unzufrieden sein soll. Es ist sicher nicht das Ergebnis, das wir uns alle erhofft und gewünscht haben. Ich war ein bisschen angeknocked in der letzten Runde. Da war ich mehr Opfer als Akteur.“

Denise Herrmann (Deutschland): „Beim dritten Nachlader habe ich schon etwas gezittert. Es war auch schwierig zu laufen.“

Autor: cst/dpa/apa

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