e Biathlon

Lukas Hofer kehrt in Ruhpolding wieder ins Weltcup-Aufgebot zurück. © APA/afp / FREDRIK SANDBERG

„Bestmöglich nach Peking“ – Lukas Hofer ist wieder da

Insgesamt zehn Azzurri gehen beim Weltcup von Ruhpolding an den Start. Unter den Namen findet sich neben Dorothea Wierer und Dominik Windisch auch ein Rückkehrer – Lukas Hofer. Nach seiner eingeschobenen Pause vom Weltcup will sich der Montaler nun wieder beweisen. SportNews hat sich beim Biathlon-Star erkundigt.

Beim Weltcup von Oberhof hatte sich Lukas Hofer bewusst gegen eine Teilnahme entschieden. Trainingsrückstand, fehlende Energie – Beim Montaler passte zum Beginn der Saison einiges nicht zusammen. Ziel und Aufgabe sei es in den letzten Wochen gewesen, sich Gewissheit über den eigenen körperlichen Zustand zu verschaffen: „Damit ich wieder funktioniere wie im Sommer und in der vergangenen Saison“, erklärte Hofer gegenüber SportNews.


Den Grund für sein zwischenzeitliches Leistungstief habe er aber noch nicht gefunden. Vielmehr wolle er seinen Start in Ruhpolding gewissermaßen als Test ansehen. „Es ist sozusagen ein Test, um zu sehen, wie der Körper auf eine intensive Belastung reagiert.“

Sprint in Ruhpolding fix – Großer Traum Olympia
Die Entscheidung für die Teilnahme in Ruhpolding sei in Absprache mit Trainern und Ärzten getroffen worden. Dies lag unter anderem auch daran, dass die Ursache von Hofers Schmerzen nicht eindeutig bestimmt werden konnte. „Hätte mir jemand sagen können, dass ich in den nächsten Wochen nur trainieren sollte und es danach funktioniert... Dann hätte ich es getan“, unterstrich er. Notfalls hätte er wohl auch auf Antholz verzichtet, wo es den Weltcup nach Ruhpolding hinzieht.
„Die nächsten Rennen wollen wir einfach als Vorbereitung nehmen und zusehen, in bestmöglicher Verfassung nach Peking zu kommen.“ Lukas Hofer

Damit bleibt der am Donnerstag anstehende Sprint vorerst nur eine Belastungsprobe. Auch wenn sich Hofer selten einzelne Ziele setzt, seien die Olympischen Spiele in den vergangenen Wochen ein Fixpunkt am Horizont gewesen. „Die nächsten Rennen wollen wir einfach als Vorbereitung nehmen und zusehen, in bestmöglicher Verfassung nach Peking zu kommen“, erklärte er weiter.
Comeback vor leeren Rängen
Aufgrund der strikten Corona-Beschränkungen in Bayern wird der Weltcup in Ruhpolding keine Zuschauer empfangen können. Damit ist der deutsche Austragungsort nach Hochfilzen und Oberhof die dritte Station, bei der die Athleten vor leeren Rängen um Weltcuppunkte kämpfen. In Antholz werden eine Woche darauf ebenso keine Zuschauer zugelassen sein.

Die Azzurri wollen in Ruhpolding wieder angreifen. © APA/afp / FREDRIK SANDBERG

Am Mittwoch fällt mit dem Sprint der Damen der Startschuss (14.30 Uhr). Einen Tag darauf stürzen sich die Herren ins Rennen (14.30 Uhr). Dort werden neben Lukas Hofer auch Dominik Windisch, Thomas Bormolini, Didier Bionaz und Tommaso Giacomel an den Start gehen. Bei den Damen wollen sich Dorothea Wierer, Lisa Vittozzi, Federica Sanfilippo, Samuela Comola und Michela Carrara vor dem Heimspiel in Antholz möglichst in Topform zeigen.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.
Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen Sie Ihre Daten: Die Eingabe von Adresse, Ort, PLZ & Telefon ist verpflichtend, um einen Kommentar absenden zu können.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH