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Dorothea Wierer will in Ruhpolding ihr gelbes Trikot verteidigen © APA/afp / JEAN-PIERRE CLATOT

Ruhpolding soll Oberhof vergessen lassen

Oberhof war für die heimischen Biathleten nicht das Gelbe vom Ei. Erstmals in dieser Saison mussten die Azzurri rund um Superstar Dorothea Wierer ohne Podestplatz abreisen. Die nächste Station ist die Biathlon-Hochburg Ruhpolding.

Die gute Nachricht: Die Gesamtsiegerin der letzten Saison, Dorothea Wierer, behält auch nach den 4. Plätzen in Oberhof das gelbe Trikot der Führenden in der Weltcupwertung. Mit 390 Punkten hat die Niederrasnerin 9 Punkte Vorsprung auf Verfolgerin Tiril Eckhoff aus Norwegen.

Nach Ruhpolding reist Wierer mit gemischten Gefühlen, im Vorjahr wurde sie im 7,5km-Sprint 6. und im Massenstart über 12,5km nur 19. Doch in der 10km-Verfolung gewann die 29-Jährige vor der mittlerweile zurückgetretenen Biathlon-Ikone Laura Dahlmaier.

Bei den Herren müssen Dominik Windisch und Lukas Hofer harte Oberhof-Kost verdauen, Platz 23 und 26 waren in Thüringen das höchste der Gefühle. Die Chiemgau-Arena mit bis zu 66.000 Zuschauern spricht für Hofer, der Montaler mag Stadion-Atmosphäre und läuft zur Höchstform auf wenn die Stimmung kocht. Im Vorjahr beendete der 30-Jährige den 10km-Sprint auf Platz 6.

Keine guten Erinnerungen an Ruhpolding hat Windisch, der sich 2019 mit Rang 68 im Sprint begnügen musste. Für den 30-Jährigen erinnert der bisherige Saisonverlauf einer Achterbahnfahrt, zwischen Platz 1 (Östersund Mixed-Staffel) und Platz 70 (Sprint Oberhof) ist alles dabei.


Das Programm von Ruhpolding:

Mittwoch, 15. Jänner
7,5km Sprint Damen (14.30 Uhr)
Donnerstag, 16. Jänner
10km Sprint Herren (14.30 Uhr)
Freitag, 17. Jänner
4x6km Staffel Damen (14.30 Uhr)
Samstag, 18. Jänner
4x7,5km Staffel Herren (14.15 Uhr)
Sonntag, 19. Jänner
10km Verfolgung Damen (12.15 Uhr)
12,5km Verfolgung Herren (14.30 Uhr)

Autor: zor

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