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Gleich fünf Mal zielte Dorothea Wierer mit dem Gewehr daneben. © PENTAPHOTO

Wierer patzt wieder am Schießstand – Dahlmeier unschlagbar

Für Dorothea Wierer läuft es einfach noch nicht rund bei diesen Olympischen Spielen. Nach dem enttäuschenden Abschneiden im Sprint, konnte sie auch am Montag in der Verfolgung nicht ins Rampenlicht laufen.

Bei äußerst schwierigen Windbedingungen offenbarte die 27-jährige Rasnerin erneut große Schwierigkeiten am Schießstand. Bereits beim ersten Liegendanschlag zielte sie zwei Mal daneben, es folgten zwei weitere Strafrunden nach dem zweiten Schießen. Ihr Rennen war damit bereits gelaufen, an eine erfolgreiche Aufholjagd nach Platz 18 im Sprint war nicht mehr zu denken. Zwar leistete sich Wierer in der Folge nur mehr einen Fehler am Schießstand, doch mehr als Platz 15 Sprang am Ende nicht mehr heraus.

Die zweite „Azzurra“, die sich für die Verfolgung qualifiziert hatte, Lisa Vittozzi aus dem Friaul, wurde beim Schießen ebenfalls vom Wind ausgebremst. Ihren vier Strafrunden zum Trotz schrammte sie als Elfte noch hauchdünn an einer Top-Ten-Platzierung vorbei.

Dahlmeier schreibt Geschichte

Im Kampf um die Medaillen konnten die „Azzurre“ jedenfalls nicht eingreifen. Diesen dominierte einmal mehr Laura Dahlmeier. Zwei Tage nach ihrem Triumph im Sprint holte sich die siebenmalige Weltmeisterin trotz eines Schießfehlers die zweite Goldmedaille. Nach dem Olympiasieg von Arnd Peiffer am Sonntag im Männer-Sprint war es für die deutschen Biathleten bereits die dritte Goldmedaille im dritten Rennen in Südkorea.

Dahlmeier ist die erste Biathletin der Geschichte, die gleichzeitig Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Jagdrennen ist. Auch war es noch keiner Athletin zuvor gelungen, das Olympia-Double aus Sprint und Verfolgung zu gewinnen.

Silber holte sich die in der Loipe bärenstarke Slowakin Anastasiya Kuzmina (4 Strafrunden), Bronze ging an Anais Bescond aus Frankreich (1).

Autor: fop

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