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Dominik Windisch wurde mit der Biathlon-Staffel sensationeller Zweiter.

Windisch: „Schießen mit geschlossenen Augen“ – Thaler macht weiter

Die Biathleten als Zweite auf dem Podest, ein drohendes Karriereende noch einmal abgewendet. Das Wintersport-Wochenende aus Südtiroler Sicht im Überblick.

Das Dreikönigs-Wochenende war wieder ein erfolgreiches für die Südtiroler Wintersportler. Während die Herren-Biathlon-Staffel in Oberhof sensationell auf das Podest lief, freut sich ein Ski-Routinier über seine beste Weltcupplatzierung in diesem Winter. Die Stimmen zum Südtiroler Sportwochenende.


Karriereende aufgeschoben: Thaler macht weiter

Es hätte das letzte Weltcup-Rennen im Leben von Patrick Thaler sein können. Wäre es auch in Adelboden so gelaufen, wie bei den bisherigen Weltcup-Rennen, dann hätte der Sarner seine Karriere am Sonntagnachmittag beendet. Jenseits der Top-30 starten, das wollte sich Thaler nicht antun – und das muss er auch nicht. Im Berner Oberland war Thaler als 21. nämlich bester Südtiroler. Eine Platzierung, die Thaler auch in Zukunft einen Startplatz unter den besten 30 Slalomläufern sichert.

Patrick Thaler: „Heute habe ich endlich einen Schritt nach vorne machen können. Das stimmt mich positiv, denn ich liebe es Skirennen zu fahren. In den letzten Monaten war ich extrem demoralisiert, nichts lief zusammen. Aber ich habe in meiner Karriere gelernt, mit schwierigen Situationen umzugehen. Jetzt schaue ich von Rennen zu Rennen.“


Starker Nebel und schwere Bedingungen für die Biathleten

Ein hartes Stück Arbeit war die Biathlon-Staffel der Herren im ostdeutschen Oberhof. Doch es hat sich gelohnt, denn mit Platz zwei hatte wohl kaum jemand gerechnet. Am Ende waren sich die Biathleten einig: Der Schießstand war die größte Herausforderung.

Dominik Windisch: „Am Schießstand war es extrem schwierig. Der Nebel war so stark, es war, als ob man mit geschlossenen Augen schießen würde. In der Staffel sieht man unsere Stärke. Wir sind eine tolle Truppe und es ist gut, wenn sich der Druck auf mehrere Schultern verteilt.“

Lukas Hofer: „Die Sicht am Schießstand war schlecht und ich habe dort viel riskiert. Jetzt ernten wir so langsam die Früchte unserer Arbeit. Auch der Teamspirit passt. Das ist wichtig, wenn man viel Zeit miteinander verbringt.“



SN/cst

Autor: sportnews