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Thomas Bormolini, Lukas Hofer, Dominik Windisch und Thierry Chenal (Foto: APA/afp)

Windisch und Hofer reichen nicht: Staffel auf Platz sieben

Die italienische Herren-Staffel bot beim Weltcup in Ruhpolding neuerlich eine starke Vorstellung, für eine Podestplatzierung hat es dieses Mal aber nicht gereicht. Beim letzten Schießen platzten alle Träume.

Nur fünf Tage nach dem sensationellen zweiten Platz in Oberhof liebäugelten die Azzurri auch in der bayrischen Biathlonhochburg mit einem Top-3-Platz. Thomas Bormolini hielt Italien als Startläufer auf Tuchfühlung zur Spitze, dann hatte Lukas Hofer seinen großen Auftritt. Der Montaler benötigte zwar - wie zuvor Bormolini - zwei Nachlader, ließ in der Loipe allerdings alle Konkurrenten hinter sich und übergab als Erster an den Oberrasner Dominik Windisch. Auch dieser zielte zwei Mal daneben, kam aber dennoch zeitgleich mit dem Franzosen als Führender zum letzten Wechsel. Als Schlussläufer fungierte der Weltcup-unerfahrene Thierry Chenal, der ausgerechnet beim letzten Stehendschießen Nerven zeigte. Er setzte gleich vier Schüsse daneben, traf dann drei Nachlader und musste schließlich eine Strafrunde absolvieren. Italien wurde somit vom dritten auf den siebten Rang durchgereicht.

Ganz vorne ließen die Norweger nichts mehr anbrennen. Johannes Thingnes Bø kam mit einem Vorsprung von knapp 25 Sekunden ins Ziel. Das Podium komplettierten die Langläufer aus Frankreich und Russland.


Weltcup-Staffel der Männer in Ruhpolding (GER):

1. Norwegen 1:13:11,1 Stunden (0 Strafrunden + 7 Nachlader)
2. Frankreich +24,9 (0+6)
3. Russland +53,4 (0+4)
4. Deutschland +1:26,5 (0+10)
5. Österreich +1:39,8 (0+6)
6. Schweden +1:50,6
7. Italien +1:58,5 (1+11)
8. Tschechien +2:05,4 (0+9)
9. Bulgarien +2:27,6(0+9)
10. Slowenien +2:46,4 (0+2)



SN/fop

Autor: sportnews

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