e Biathlon-WM 2020

Lukas Hofer hatte einen gebrauchten Tag. © APA/afp / FRANCK FIFE

Windisch und Hofer schießen daneben – Bø jubelt

Südtirols Skijäger boten im Einzelbewerb über 20 Kilometer eine enttäuschende Vorstellung, dafür trumpfte Johannes Thingnes Bø erstmals bei diesen Winterspielen ganz groß auf.

Die heimischen Biathlonasse erwischten einen rabenschwarzen Tag. Für Sprint-Bronzemedaillen-Gewinner Dominik Windisch war das Rennen nach zwei Fehlern beim ersten Liegendanschlag bereits früh gelaufen. Bis am Ende waren es sogar fünf Fehlschüsse und dementsprechend fünf Strafminuten, die ihm zu Buche standen. Er belegte den 50. Platz.

Ähnlich erging es seinem Montaler Teamkollegen Lukas Hofer, der am Schießstand ebenfalls Nerven zeigte und, genauso wie Windisch, fünf Mal daneben zielte. Er reihte sich als 63. Klassement ein. Die beiden weiteren „Azzurri“, Thomas Bormolini und Giuseppe Montello, belegten die Ränge 40 und 57.

Johannes Thingnes Bø schlägt zurück


An der Spitze des Feldes entwickelt sich währenddessen ein brisantes Duell zwischen den Dauerrivalen Martin Fourcade und Johannes Thingnes Bø. Lange schien es so, als würde der Franzose sein zweites Gold in Südkorea einfahren – bis zum letzten Schießen, als der grippegeschwächte Gesamtweltcupführende die letzten beiden Versuche daneben setzte. Zwar hatte auch Bø zwei Schießfehler zu Buche stehen, diese machte er aber mit einer beeindruckenden Vorstellung auf den Skiern wett und sicherte schließlich die Goldmedaille.

Für Fourcade sollte es am Ende nicht einmal für Edelmetall reichen. Die überraschend starken Jakov Fak, Dominik Landertinger und Sebastian Samuelsson schoben sich noch zwischen die beiden Biathlon-Superstars. Der Slowene schnappte sich Silber, der Routinier aus Oberösterreich Bronze und Samuelsson belegte den vierten Rang.


Autor: fop

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