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Snowboard-Slopestyler Mark McMorris. © APA/afp / MARTIN BUREAU

Vom Beinahe-Tod zu Olympia-Bronze: Das Wunder von Mark McMorris

Noch vor gut einem Jahr kämpfte der kanadische Snowboarder Mark McMorris um sein Leben. Letzte Nacht gewann er sensationell Olympia-Bronze. Eine unglaubliche Geschichte.

Gewonnen wurde der Slopestyle-Bewerb vom erst 17-jährigen Teenager Redmond Gerard. Die bewegendste Story des Wettkampfs liefert aber der Kanadier Mark McMorris. Im März 2017 stürzte er bei einem Training schwer und krachte gegen einen Baum. „Ich war mir ziemlich sicher, dass ich sterben würde“, sagte er nach dem Brutalo-Sturz, bei dem er sich schwerste Verletzungen zugezogen hat. Neben einem Kieferbruch, einem Milzriss, einem gebrochenen Arm, einer Beckenfraktur und Rippenbrüchen kollabierte auch ein Lungenflügel.

Um ein Haar hätte er bei diesem Crash mit seinem Leben bezahlt. Doch McMorris ist ein Kämpfer. Nachdem er außer Lebensgefahr war, postete er vom Krankenbett aus: „Ich bin so, so dankbar, dass ich noch am Leben bin, es stand kurz auf der Kippe.“ Elf Monate später dann das Unfassbare: Bei den Olympischen Spielen kletterte Mark McMorris auf das Podest, gewinnt Bronze. Und hat so für sein ganz persönliches Wunder gesorgt.

Dieses Foto postete McMorris kurz nach seinem fatalen Sturz auf Instagram:


Autor: det

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