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Marit Björgen sprintete als Erste ins Ziel. © APA/afp / ODD ANDERSEN

Björgen führt Norwegen zum Staffelsieg und schreibt Geschichte

Marit Björgen hat als Schlussläuferin der Damen-Staffel am Samstag Norwegens nächstes Skilanglauf-Gold in Pyeongchang sichergestellt. Die 37-Jährige skatete 2,0 Sekunden vor Stina Nilsson über die Linie, womit Schweden die Wiederholung des Erfolgs von Sotschi verpasste.

Björgen setzte sich mit Nilsson im Windschatten in dem 4-x-5-km-Rennen bald nach Beginn des Schlussabschnitts von der Russin Anna Netschajewskaja ab. Die unter olympischer Flagge antretenden Athletinnen aus Russland hatten von Beginn an die Spitze gebildet. Im Finish holte Björgen gleich nach dem letzten, steilen Anstieg in der Abfahrt einen kleinen Vorsprung heraus. Das reichte, Nilsson kam als stärkere Sprinterin nicht mehr heran. Für die Russinnen gab es Bronze (+43,3) vor Finnland (1:02,6).

Björgen (7 Gold/4 Silber/2 Bronze)hält nun wie Biathlet Ole Einar Björndalen (8/4/1) bei 13 Medaillen und könnte ihren Landsmann mit einer weiteren Goldmedaille an der Spitze der ewigen Bestenliste ablösen. Sie hätte dann eine Bronzemedaille mehr als der nicht für Südkorea nominierte Biathlon-Star. Björgen war auch 2010 beim bisher letzten Norge-Triumph Mitglied des Sieger-Quartetts gewesen.

Nichts zu holen für Italien


Die „Azzurre“ konnten in der Staffel nicht in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen. Olympia-Debütantin Anna Comarella , Lucia Scardoni, Elisa Brocard und Dietmar Nöcklers Freundin, Ilaria Debertolis, schafften es nie ins vordere Feld und belegten am Ende den neunten Rang.


Autor: apa/fop

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