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Das IOC hofft auf harte Strafen im Doping-Skandal © PIXATHLON/SID

Doping-Skandal: IOC begrüßt Ermittlungen

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die laufenden Ermittlungen deutscher und österreichischer Behörden im Doping-Skandal um den Erfurter Sportarzt Mark S. begrüßt.

„Wir hoffen, dass speziell die Hintermänner auf Grundlage der Strafgesetzgebung schnell und hart bestraft werden und der Fall damit abschreckende Wirkung hat“, teilte ein Sprecher des IOC mit.

Zudem rief das IOC die betroffenen Athleten auf, die Gelegenheit zu einer Aussage zu nutzen, um von einer Reduzierung der Strafe zu profitieren. Dies sei auf Grundlage des WADA-Codes möglich, beide Seiten könnten daraus Kapital schlagen. „Die Effizienz des Kampfes gegen Doping hängt von der Kooperation zwischen Sport und den staatlichen Behörden ab“, teilte das IOC mit.

Bei der Nordischen Ski-WM in der vergangenen Woche in Seefeld haben deutsche und österreichische Behörden im Zuge der "Operation Aderlass" ein Dopingnetzwerk um den Erfurter Arzt Mark S. zerschlagen. Fünf Sportler wurden zunächst festgenommen und nach Geständnissen wieder freigelassen. Mark S. und drei seiner Komplizen befinden sich weiter in Haft.

Autor: sid

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