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Die Ausgangssituation: Klæbo (links) gewinnt den Zielsprint, Iversen (rechts) wird Zweiter, Bolshunov (hinten) ist mit nur eineinhalb Stöcken chancenlos. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Drama zum Abschluss: „Was Bolshunov tut, ist mir scheiße“

Die Nordische Ski-WM in Oberstdorf ist mit einem Aufreger zu Ende gegangen. Nach dem Zielsprint-Durcheinander im 50-km-Rennen der Herren lagen die Nerven blank – und nicht einmal der neue Weltmeister schien sich zu freuen.

Schlagwörter: Wintersport

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Kommentare (2)

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Jörg Schwämmlein [melden]

Herr Zanier hat den Rennverlauf richtig erkannt. Das habe ich heute beim nochmaligen Anschauen des Zieleinlaufs ebenso gesehen. Klæbo hatte jederzeit die Möglichkeit, auf die mittlere Spur zu wechseln. Iverson hätte ohne die Unsportlichkeit Klæbo's niemals gewonnen. Die Goldmedaille hätte eindeutig Bolshunov zuerkannt werden müssen. Dazu war die FIS - wieder einmal - zu feige. Wenn sie schon das Gesicht wahren will, dann hätte sie beide zum Sieger erklären können. So war die Entscheidung nur ein oberfauler Kompromiss.

08.03.2021 13:34

Hermann Zanier [melden]

Die Sportler haben sich alle richtig verhalten. Bolschunow hat nur die Wahrheit gesagt, eine Niederlage mit zwei Stöcken hätte er sicher angenommen, hat er auch zugegeben. Was hätte die FIS machen können: die Disqualifikation Klaebo's war an sich richtig, er kann nicht seinen Konkurrenten wegdrängen. Northug sind solche Vorgänge oft genug durchgegangen. Bolschunow war vor ihm, er nahm die günstigste, äußerste Bahn und dann kann er nicht außen durchdrücken. Es ist aber schade, dass die große sportliche Leistung nicht belohnt wurde.

08.03.2021 10:21

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