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Einem deutschen Langläufer unterlief in Peking ein fataler Aussetzer. © APA/afp / JEWEL SAMAD

In der Loipe verirrt: Langläufer mit unglaublichem Missgeschick

Bei den Olympischen Spielen kann jeder noch so kleine Fehler, jede noch so kleine Unachtsamkeit zwischen Freud und Leid entscheiden. Diese Erfahrung musste nun auch ein Langläufer am eigenen Leibe erfahren. Alber Kuchler bog im Rennen über 15 Kilometer nämlich falsch ab.

„Ich kann nicht erklären, warum es ausgerechnet hier passiert“, stellt Kuchler nach einem denkwürdigen Rennen fest. Während Iivo Niskanen seiner Konkurrenz um die Ohren fuhr und die Topfavoriten Alexander Bolshunov und Johannes Klaebo in die Tasche steckte, peilte Kuchler einen Platz unter den Top 25 an. Lange Zeit befand er sich sogar auf bestem Wege, dieses Ziel zu erreichen. Doch dann unterlief dem 23-Jährigen ein fataler Fehler.


„Ich bin nach der ersten Runde ins Ziel gefahren, musste dann wieder umdrehen. Das hat ungefähr 30 Sekunden gekostet“, erklärte der Deutsche weiter fest. Rechnet man den ungefähren Zeitverlust hoch, hätte er sich tatsächlich unter den besten 25 des Feldes platzieren können.

Eine Geschichte für die Ahnen
Sein Trainer Peter Schlickenrieder versuchte seinen Schützling aufzumuntern und musste über den Aussetzer schmunzeln. „Das ist eine Geschichte für die Ahnen. Ich glaube, davon werden seine Enkelkinder noch erzählt bekommen.“

Und vielleicht ist es ja ein gutes Omen für den Langläufer. 2018 in PyeongChang war Teresa Stadlober ein ähnlicher Fehler unterlaufen. Damals ist sie im Rennen über 30 Kilometer falsch abgebogen und verpasste die ihr eigentlich sichere Silbermedaille. Vier Jahre später sicherte sie sich im Skiathlon von Peking Bronze.

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