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Petter Northug steckt in Schwierigkeiten. © APA/afp / JONATHAN NACKSTRAND

Neue Erkenntnisse im Fall Petter Northug

Im Drogen-Skandal um Ex-Skilanglauf-Superstar Petter Northug hat es neue Erkenntnisse gegeben.

So stand Northug nicht unter Drogen, als die Polizei ihn beim Rasen auf der Autobahn stoppte. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurden in seiner Blutprobe weder Alkohol noch andere Drogen festgestellt. Damit falle der Vorwurf „Fahren unter Drogeneinfluss“ weg.


Dem ehemaligen Profisportler wird aber weiter vorgeworfen, zu schnell gefahren zu sein und Drogen aufbewahrt zu haben. Am 13. August war Northug in einer 110 km/h-Zone mit einer Geschwindigkeit von 168 km/h gemessen worden. Er war auf dem Weg nach Hause von einer Sommerskischule für Kinder in Trysil.

In seiner Wohnung fand die Polizei später eine kleinere Menge Kokain. Der 34-Jährige hatte nach dem Vorfall in einer Pressekonferenz eingeräumt, Drogenprobleme zu haben. Er habe am Abend vor der Fahrt nach Trysil Alkohol und Kokain zu sich genommen, nicht aber am Tag selbst. Außerdem räumte er ein, in der Vergangenheit mit dem Auto 200 km/h in einer 80er-Zone gefahren zu sein und sich dabei mit dem Handy gefilmt zu haben. Bereits während seiner aktiven Karriere hatte Northug wegen einer Alkoholfahrt juristische Probleme gehabt.

Autor: dpa

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