z Nordische Kombination

Mario Seidl vollbrachte ein besonderes Kunststück. © AFP / JOE KLAMAR

Mit kaputtem Kreuzband zu WM-Bronze

Der Österreichische Kombinierer Mario Seidl hat bei der WM in Seefeld ein besonderes Kunststück vollbracht und mit einem kaputten Kreuzband die Bronze-Medaille geholt.

Der 26-jährige Salzburger hatte am vergangenen Samstag bei seinem Sprung auf 111,5 Meter im Teambewerb, in dem er mit Österreichs Quartett Bronze holte, einen Stich im linken Knie verspürt. Eine MRT-Untersuchung ergab nun, dass er dabei einen Einriss des vorderen Kreuzbandes erlitten hatte.

„Ich habe gleich nach der Landung einen Stich im Knie gespürt und auch gemerkt, dass das Knie beleidigt ist. Aber an so einem Tag und bei so einer Kulisse habe ich keinen einzigen Gedanken ans Aufgeben verschwendet“, betonte Seidl in einer Aussendung. Im Langlauf-Durchgang, in dem er 5 Kilometer absolvieren musste, habe er „gekämpft bis zum Schluss und die Zähne zusammengebissen, damit wir weiter im Rennen um die Medaillen bleiben konnten“.

Mit Erfolg: Zusammen mit seinem Team holte er die Bronze-Medaille. Nun muss er seine Saison aber frühzeitig beenden.

Autor: apa/det

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2019 Sportnews - IT00853870210