Wintersport

Für Armin Zöggeler ist Olympia immer besonders – 2026 erst recht. © lpa/M. Bolognini

Olympia-Reaktionen: Das sagen Wierer, Kostner, Innerhofer & Co.

Die Vergabe der Winterspiele 2026 an Mailand und Cortina d'Ampezzo löste nicht nur bei Italiens Delegation in Lausanne ungehemmten Jubel aus, auch in der heimischen Wintersportszene ist die Freude enorm. Olympia mitsamt der Biathlon-Wettbewerbe in Antholz wirft schon jetzt seinen Schatten voraus.

Biathlon-Gesamtweltcupsiegerin Dorothea Wierer verfolgte die Entscheidung zugunsten Italiens daheim in Rasen am Fernseher. „Ich war sehr aufgeregt, als das Ergebnis bekanntgegeben wurde. Das ist eine einmalige Chance für Italiens Wintersport, insbesondere für den Nachwuchs, dem die Spiele als Ansporn dienen werden“, erklärte Wierer, die einem Einsatz bei den Spielen unmittelbar vor ihrer Haustür aber gleich einen Riegel vorschob. „Ich werde 2026 leider keine Wettkämpfe mehr bestreiten, ich freue mich aber dennoch schon riesig auf dieses Mega-Event.“

„Ich werde 2026 leider keine Wettkämpfe mehr bestreiten“
Dorothea Wierer

Christof Innerhofer will Olympia in 7 Jahren dagegen hautnah miterleben, so zumindest schreibt er es auf Facebook: „Mailand-Cortina 2026. Ich hoffe dabei zu sein. Leidenschaft hat keine Grenzen.“ Ob der heute 34-jährige eine Teilnahme als Athlet gemeint hat, ist allerdings fraglich.
Carolina Kostner erinnert sich an Turin 2006
„Turin 2006 – Mailand/Cortina 2026. 20 Jahre später, Träume enden nie“, verkündet Eiskunstläuferin Carolina Kostner in den sozialen Netzwerken und postet dazu ein Foto, das sie als Fahnenträgerin bei den Winterspielen in Turin zeigt.

„Jeder muss sich sofort an die Arbeit machen“
Armin Zöggeler
Armin Zöggeler ist der einzige Sportler weltweit, der bei 6 aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen eine Medaille gewonnen hat. Für ihn ist dies ein besonderer Tag. „Ich erinnere mich an Turin 2006, das sind Momente die man nicht vergisst. Jeder Athlet träumt von Olympischen Spielen vor der eigenen Haustür“, so Zöggeler, der mit Italiens Delegation bei der Vergabe in Lausanne vorort war. Er warnt allerdings: „Jetzt muss sich jeder Beteiligte sofort an die Arbeit machen. Bereits morgen muss mit den Planungen begonnen werden, damit alles so perfekt wird, wie in unserer Bewerbung vorgestellt.“
Die Stimmen aus Lausanne im Video
„Dies ist ein ganz besonderer Moment für Südtirol“, kommentierte Arno Kompatscher vorort. Weitere Reaktionen vom Landeshauptmann und ein Statement von Elmar Pichler Rolle, dem Koordinator des Südtiroler Olympia-Standorts, hat Stol.it in diesem Video zusammengefasst.

Landeshauptmann Arno Kompatscher und der Antholzer OK-Chef Lorenz Leitgeb in Lausanne. © lpa/M. Bolognini

Ebenfalls begeistert zeigt sich der Präsident des Antholzer OK-Teams, Lorenz Leitgeb : „Die WM im nächsten Jahr ist schon der erste Test und findet in einer Infrastruktur statt, die bereits auf internationaler Ebene als beispielhaft angesehen wird. Wir haben nun 6 Jahre Zeit, um uns auf das größte Sportereignis aller Zeiten in Südtirol vorzubereiten.“
IOC-Präsident begründet Entscheidung
„Der Unterschied war die große Differenz in der öffentlichen Zustimmung für die Spiele mit 83 Prozent in Italien und 55 Prozent in Stockholm. Das war ein klares Signal“, kommentierte IOC-Präsident Thomas Bach den Wahlausgang.

Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala wiederum strahlte und jubelte: „Das ist großartig für die Stadt und wichtig für das ganze Land. Bellissimo!“


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Weitere Stimmen zu den Winterspielen 2026 lesen Sie am Dienstag im Tagblatt Dolomiten.

Autor: alexander foppa / lpa / dpa

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