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Pyeongchang: 55 Millionen Dollar Überschuss © SID / JUAN MABROMATA

Pyeongchang: 55 Millionen Dollar Überschuss

Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang hat einen Überschuss von 55 Millionen Dollar (ca. 47,8 Millionen Euro) erzielt. Das gab OK-Präsident Hee Beom Lee in seinem Abschlussbericht bei der IOC-Session in Buenos Aires bekannt.

„Wir gratulieren dem nationalen Komitee für die Organisation von herausragenden Spielen, die in allen Bereichen außerordentlich erfolgreich waren. In Anerkennung dieser hervorragenden Leistungen wird das IOC seinen Anteil am Überschuss zum Wohl des südkoreanischen Sports spenden“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach. Normalerweise wird der Überschuss zwischen dem IOC, dem Organisationskomitee und dem gastgebenden Olympischen Komitee (NOC) aufgeteilt.

Das IOC sieht die Umsetzung der sogenannten Agenda 2020, die Bach initiiert hatte, als Grund für den Millionengewinn. „Die Organisatoren haben von den reduzierten Kosten und den umsatzsteigernden Maßnahmen profitiert“, teilte die Ringe-Organisation mit. Das IOC habe mit der Agenda „wirklich ein neues Kapitel begonnen“, davon würden auch kommende Ausrichterstädte profitieren.

Die nächsten Winterspiele finden 2022 in Peking statt. Für 2026 sind noch Calgary, Stockholm sowie Mailand mit Cortina d'Ampezzo im Rennen. Die Entscheidung fällt bei der IOC-Session im September 2019, die wegen der Beteiligung Mailands am Bewerbungsverfahren voraussichtlich nicht wie geplant in der lombardischen Metropole, sondern in der Schweiz stattfinden wird.

Autor: sid

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