n Rodeln Kunstbahn

Max Langenhan war einer der Protagonisten von Altenberg. © FIL Luge

Dieses Ergebnis ist eine absolute Kuriosität

In Altenberg ging am Sonntagmittag der Einsitzer-Bewerb der Kunstbahnrodler über die Bühne. Dabei kam es zu einem noch nie dagewesenen Ergebnis.

Ein Rennen, zwei Sieger: So sieht die Lage im Kurort im deutschen Erzgebirge aus. Der Österreicher Wolfgang Kindl und der Deutsche Max Langenhan bewältigten die Strecke nach zwei Durchgängen mit der exakt gleichen Zeit und scheinen somit beide als Sieger auf. Vor allem Langenhans Wettkampf war bemerkenswert: Nach dem ersten Durchgang, den Kindl anführte, lag er noch an sechster Stelle, dann gelang ihm aber ein wahrer Traumlauf, der ihn auf Position 1 beförderte. Ein solcher Sieg ist im Kunstbahnrodeln etwas Historisches: Da in dieser Sportart bis auf die Tausendstelsekunde gemessen wird, gab es einen zeitgleichen Sieg noch nie. Bis heute.


Rang drei und vier gingen an zwei Deutsche, nämlich Johannes Ludwig (+0,033 Sekunden) und Felix Loch (+0,086). Südtirols Top-Rodler Dominik Fischnaller lag nach dem ersten Lauf noch auf Rang 4 und somit auf Podestkurs, in der Entscheidung wurde er jedoch aufgrund eines Fahrfehlers auf Position 7 zurückgeworfen. Trotzdem bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass der Meransener immer noch ohne eigene Rodel ist und sich diese von seinem Kollegen Leon Felderer leihen muss.

Das führte auch zu kuriosen Szenen während des 2. Durchgangs: Felderer – nach dem ersten Durchgang 13. – musste seinen zweiten Lauf früher als geplant absolvieren, damit seine Rodel rechtzeitig an den Start zu Fischnaller gebracht werden konnte. Felderer selbst wurde zweitbester Südtiroler und belegt im Endranking den 13. Platz. Dahinter folgen Kevin Fischnaller (18.) und Lukas Gufler (26.).

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