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Dominik Fischnaller beim Krafttraining in Meransen. © DLife/Archiv

Fischnaller hat Olympia-Pech abgehakt: „Will noch besser werden“

Zwei Tausendstel trennten Dominik Fischnaller in Südkorea von einer Olympiamedaille. Das hat lange an Südtirols bestem Rodler genagt, doch jetzt schlägt er bewusst ein neues Kapitel auf. Mit viel Elan trainiert er für die nächste Weltcupsaison.

„Klar sind die Erinnerungen an PyeongChang noch da. Mittlerweile habe ich diesen bitteren Moment aber in positive Energie umgewandelt. Ich will noch besser werden, im Eiskanal weniger Fehler begehen“, so wird Dominik Fischnaller auf der Homepage des italienischen Wintersportverbands zitiert.

„Habe mein ganzes Leben noch nie so viel angeschoben“
Der 25-jährige Vorzeige-Athlet hat intensive Trainingswochen hinter sich. Mit Martin Hillebrand, dem deutschen Trainerguru, der künftig zum italienischen Betreuerstab zählt, hat Fischnaller wochenlang nur Startübungen absolviert. „Das Erste was er zu mir gesagt hat, war: 'All die Jahre hast du die Startphase verschlafen'. Dann haben wir mit dem Training losgelegt. Ich habe mein ganzes Leben noch nie so viel angeschoben wie in den letzten Wochen“, verrät der zweifache WM-Bronzemedaillengewinner.

Die WM ist das große Highlight

Apropos Weltmeisterschaft: Die ist Fischnallers großes Saisonziel. „Unser Team kann in diesem Winter in jedem Rennen um den Sieg mitfahren, da bin ich mich mir sicher. Und dann sind da noch die Titelkämpfe in Winterberg – eine Bahn die mir sehr gut gefällt, aber auf der ich noch nie Spitzenplätze eingefahren habe.“ Ginge es nach ihm, soll sich dies im kommenden Winter ändern.

Die Basis für den Erfolg scheint Fischnaller in diesen Tagen mit seinem umfangreichen Trockentraining jedenfalls zu legen. Mitte Oktober wird in Norwegen erstmals auf Eis getestet, bevor am letzten November-Wochenende in Igls schließlich der mit Spannung erwartete Saisonstart erfolgt.

Autor: fop

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