n Rodeln Kunstbahn

Rieder/Rastner bei der WM 2017 in Igls

Zwischenbilanz nach der ersten Woche Trainingslager in Korea

Seit einer Woche läuft im olympischen Eiskanal von PyeongChang in Südkorea das vom internationalen Rodelverband FIL organisierte Trainingslager mit insgesamt 25 Nationen. Die erste Zwischenbilanz von Cheftrainer Kurt Brugger fällt positiv aus.

„Die Arbeit läuft programmgemäß, wir machen jeden Tag Fortschritte. Vor allem von den jungen Athleten bin ich positiv überrascht“, erklärt der Cheftrainer. Ein kleiner Störfaktor ist das Wetter, tagsüber klettern die Temperaturen bis auf zehn Grad, die hohe Luftfeuchtigkeit macht den Eiskanal langsam. „Die Strecke ist technisch anspruchsvoll, in den verbleibenden vier Tagen versuchen wir das Maximum herauszuholen. Da wir aber immer im Pool mit den Russen und Rumänen trainieren müssen, haben wir keinen Vergleich zu anderen Nationen“.

Am Dienstag gab es eine Schrecksekunde, im Doppelsitzer haben sich Rieder/Rastner überschlagen. „Bis auf ein paar Abschürfungen blieben sie unverletzt. Am Mittwochkönnen sie wieder in den Eiskanal“, beruhigt Brugger.

Der verletzte Florian Gruber ist auf dem Weg der Besserung. Gruber war im Doppelsitzer beim Trainingslager in Königssee mit seinem Partner Simon Kainzwaldner gestürzt. „Läuft die Physiotherapie so gut weiter, könnte Florian Gruber bereits beim Weltcup in Igls (18. und 19. November) am Start sein”, hofft Kurt Brugger, der Cheftrainer der Kunstbahnrodler.


Autor: sportnews