v Rodeln Naturbahn

Viele Zuschauer und gute Stimmung bei der WM in Latzfons.

Latzfons blickt auf gelungene WM zurück

Die Weltmeisterschaften der Naturbahnrodler am Wochenende in Latzfons werden nicht nur Rodel-Fans noch lange in Erinnerung bleiben.

Am Sonntag sind die 22. FIL Weltmeisterschaften im Rennrodeln auf Naturbahn in Latzfons/Feldthurns zu Ende gegangen.

Titelkämpfe, die aufgrund der perfekten Organisation von Seiten des ASV Latzfons, des ASV Feldthurns und des ASV Verdings neue Maßstäbe gesetzt haben. Die Bilanz von OK-Chef Sepp Oberrauch fällt jedenfalls sehr positiv aus.

Über 100 Freiwillige Helfer

Ein halber Meter Neuschnee. Das damit verbundene Verkehrschaos. Zwei wetterbedingte Stromausfälle: Den Veranstaltern der Weltmeisterschaften im Rennrodeln auf Naturbahn in Latzfons/Feldthurns wurde am vergangenen Wochenende wirklich alles abverlangt. Doch OK-Chef Sepp Oberrauch, seine Kollegen vom Organisationskomitee und die über 100 freiwilligen Helfer haben jedes auch noch so kleine oder große Hindernis mit Bravour und in aller Geduld gemeistert.

„Wir waren extrem gefordert. Eine Weltmeisterschaft zu organisieren ist für Veranstalter, die das in ihrer Freizeit und nicht hauptberuflich tun, schon so eine echte Mammutaufgabe. Die ergiebigen Schneefälle haben alles noch viel komplizierter gemacht. Doch jeden Störfaktor haben wir binnen kürzester Zeit eliminiert“, erzählt Sepp Oberrauch zwei Tage nach der WM.

„Ungemein stolz“

So galt es das ganze Wochenende über etwa die enge Bergstraße von Latzfons hinauf zur Lahnwiesen-Bahn vom Schnee zu räumen. Die anspruchsvolle WM-Strecke selbst musste immer und immer wieder von den unzähligen und fleißigen Pistenarbeitern vom Schnee gesäubert werden, um für alle Fahrer faire Wettkampfvoraussetzungen zu schaffen. Nach zwei Stromausfällen wurde die Versorgung mit Notstromaggregaten gesichert.

„Was wir geleistet haben, macht mich ungemein stolz. Wenn wir Südtiroler etwas organisieren, dann möchten wir das möglichst perfekt tun. Von den äußeren Umständen lassen wir uns dabei nicht aus der Fassung bringen“, sagt Vize-OK-Chef Helmuth Grunser.

Sportlich drückten den Titelkämpfen die Südtiroler Naturbahnrodler ihren Stempel auf. Ale vier Goldmedaillen gingen an die heimischen Athleten (SportNews hat berichtet).

Autor: pm

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