v Rodeln Naturbahn

Die Südtiroler Rodler waren beim Weltcup in Passeier nicht zu schlagen. (Foto: L .Pixner)

Naturbahnrodler vor heimischer Kulisse nicht zu schlagen

Da die Wetterbedingungen in Moskau die Austragung des Wettbewerbs dort verhindert haben, sind die Naturbahnrodler im Passeiertal an den Start gegangen. Die Südtiroler waren dabei wieder einmal Spitze!

Im Doppelbewerb waren Patrick Pigneter (Bozen) und Florian Clara (Bruneck) erneut nicht zu schlagen: Die Südtiroler konnten ihre Siegesserie ausbauen und ihren dritten Erfolg im dritten Rennen feiern – und das, obwohl an diesem Wochenende nicht unbedingt alles perfekt für sie gelaufen sei, wie Pigneter erklärt: „Unser letzter Trainingslauf war nicht wirklich gut, die Materialabstimmung hat nicht gepasst. Deshalb waren wir heute vielleicht ein bisschen nervös.“

Sein Partner Clara fügte hinzu: „Dieses Mal ist uns eigentlich kein fehlerloser Lauf gelungen – wir sind zwar immer gut gefahren, aber eben nicht perfekt.“

Mit einer Zeit von 1:55.52 Minuten wies das Südtiroler Doppel am Ende fast eine Sekunde Vorsprung auf die Zweitplatzierten Aleksandr Egorov und Petr Popov aus Russland auf, doch die Russen, deren Formkurve steil nach oben zeigt, waren ebenfalls zufrieden mit dem Ausgang des Rennens – nicht zuletzt, weil sie durch den zweiten Rang mit ihren Teamkollegen Pavel Porshnev/Ivan Lazarev gleichziehen konnten und sich nun mit diesen Platz zwei im Gesamt-Weltcup teilen.

Folie und Gaio erstmals unter den besten Drei

Komplettiert wurde das Podest vom Lokalmatadoren Armin Folie und seinem Partner Simone Gaio, die erstmals in einem Weltcuprennen unter die ersten Drei fuhren.

„Es ist von Anfang an gut gelaufen für uns. Schon nach dem Training haben wir uns gedacht, dass wir hier etwas holen können. Dass es schlussendlich fürs Podest gereicht hat, noch dazu auf meiner Heimbahn, ist natürlich super“, so Folie.

Auch die Südtiroler Damen zeigen sich in guter Form

Im ersten Wertungslauf der Damen war Evelin Lanthaler aus Passeier die Schnellste: Sie hatte bereits in den Trainingsläufen die besten Zeiten abgeliefert, kam nach 0:55.72 Minuten durchs Ziel und setzte sich damit gegen Ekaterina Lavrentyeva (RUS) und Teamkollegin Greta Pinggera durch. Der Vorsprung von Lanthaler betrug 0.44 bzw. 0.53 Sekunden

Den Nationencup der Damen entschied ebenfalls eine Südtirolerin für sich: Daniela Mittermair gewann vor der Serbin Nina Stanic und der Britin Ashleigh Evans.

Am Sonntag, dem 14. Januar 2018, geht es im Passeiertal weiter mit den Finalläufen der Damen und Herren.

Autor: sportnews

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