v Rodeln Naturbahn

Stehen vor Gesamtsieg: Pigneter/Clara. Foto: Sobe

Südtirols Naturbahnrodler dominieren Training in Deutschnofen

Beim Weltcup in Deutschnofen sind die heimischen Naturbahnrodler traditionell stark. Dies stellten sie bereits beim Training am Freitag unter Beweis. Patrick Pigneter und Florian Clara könnten bereits am Samstag den Sieg im Gesamtweltcup unter Dach und Fach bringen.

Der Weltcup der Naturbahnrodler geht an diesem Wochenende in die heiße Phase. Die Kämpfe um die Gesamtweltcup-Siege spitzen sich zu. Bei den Herren gibt es einen spannenden Dreikampf zwischen dem Nordtiroler Thomas Kammerlander, Alex Gruber aus Villanders und dem Völser Patrick Pigneter.

Alex Gruber, der in Deutschnofen die letzten 3 Weltcups alle gewinnen konnte, war am Freitag beim Training der schnellste. Er verwies Kammerlander um gerade mal 0,07 Sekunden auf den zweiten Platz. Rang 3 ging an Florian Clara. Pigneter hielt sich im Training zurück und landete 0,52 Sekunden hinter Gruber auf Rang 5.

Lanthaler setzt Ausrufezeichen

Bei den Damen führt auch in Deutschnofen der Sieg nur über Evelin Lanthaler. Dies stellte die Passeirerin beim Training eindrucksvoll unter Beweis. Sie war um 0,40 Sekunden schneller als die zweitplatzierte Greta Pinggera. Die wiedererstarke Russin Jekaterina Lawrentjewa, die in dieser Saison nach der Geburt ihrer Zwillinge ihr Comeback gab, belegte im Training mit 0,79 Sekunden Rückstand auf Lanthaler den dritten Platz.

Lanthaler, die letzte Saison mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung vorliebnehmen musste, ist auf dem besten Weg, sich die begehrte Weltcup- Trophäe zurückzuholen: Die Passeirerin hat die letzten drei Rennen für sich entschieden und sich damit etwas von der Konkurrenz abgesetzt. Ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Titelverteidigerin Greta Pinggera aus Laas beträgt 30 Punkte.

Doppelsitzer: Entscheidung steht bevor

Bei den Doppelsitzern könnte bereits am Samstag die Entscheidung im Kampf um den Gesamtweltcup fallen. Patrick Pigneter/Florian Clara haben bisher jedes Rennen in dieser Saison gewonnen und die Möglichkeit, mit einem weiteren Sieg auf der Pföslriep-Bahn alles klar zu machen.

Im Training am Freitag dominierten sie einmal mehr nach Belieben und landeten 0,92 Sekunden vor dem russischen Duo Pawel Porschnew und Iwan Lazarew auf Platz 1.

SN/am

Autor: sportnews

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