Wintersport

Will in Innichen wieder voll angreifen: Skicrosser Siegmar Klotz.

Siegmar Klotz und der Glaube an sich selbst

In den bisherigen drei Saisonrennen ist es für den Skicrosser Siegmar Klotz nicht nach Wunsch gelaufen. Vor dem Heimweltcup in Innichen zeigt sich der 30-jährige dennoch zuversichtlich. Er glaubt an sich und hofft auf zwei starke Rennen.

Nach seiner starken Debütsaison im Skicross-Weltcup konnte der Pawigler heuer noch nicht an die Ergebnisse aus dem Vorjahr anschließen. Doch die Saison ist noch jung und lange den Kopf darüber zerbrechen will sich der ehemalige Speedspezialist, der in Kitzbühel einmal Zehnter war, nicht. „Ich bin eigentlich gar nicht so schlecht drauf wie es die Weltcup-Resultate vermuten lassen“, sagt Klotz. Die angesprochenen Ergebnisse sind in der Tat nicht berauschend. Als bestes Resultat steht ein 19. Platz beim Auftakt im französischen Val Thorens zu Buche. Danach lief es gar nicht mehr. Weil er beim letzten Weltcup in Montafon in der Qualifikation einen groben Fehler machte, war er im Rennen gar nicht dabei. „Ohne diesen blöden Fehler wäre ich sicher weitergekommen.“


Olympia als großes Ziel

Das große Ziel von Siegmar Klotz sind die olympischen Spiele im Februar 2018: „So ein Rennen ist nur alle vier Jahre. Natürlich möchte ich dabei sein.“ Nur dabei sein ist ihm aber zu wenig. Klotz will mehr. „Ich möchte gut in Form sein und dann auch ein ordentliches Resultat erzielen“, gibt sich der sympathische Südtiroler kämpferisch. Damit er in Südkorea starten kann, braucht es aber erst einmal gute Weltcup-Resultate. Im Training war er zuletzt jedenfalls schnell. „Dort läuft es gut, aber Training und Rennen sind immer zwei verschiedene Paar Schuhe“, sagt der ehemalige Zimmerpartner und Kumpel von Ski-Ass Dominik Paris. Den Weltcup zu Gunsten von Olympia vernachlässigen gilt also nicht. Und das ist auch nicht der Anspruch von Klotz: „Am liebsten wäre es mir, wenn es im Weltcup und bei Olympia gut läuft.“


Gute Erinnerungen an Innichen

Den ersten Schritt in Richtung Olympia und zurück in die Weltspitze im Skicross kann Siegmar Klotz beim Heimweltcup in Innichen machen. Im Vorjahr war er dort starker Fünfter – ein gutes Omen? „Ich hoffe schon“, lacht er und ergänzt: „Die Strecke ist eisig, hart und schwierig. Ich bin zuversichtlich, dass ich zwei gute Rennen abliefern kann.“


SN/Christian Staffler

Autor: sportnews

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