L Ski Alpin

Marcel Hirscher & Co. garantieren für Unterhaltung und Action auf der Gran Risa. © APA/afp / GIUSEPPE CACACE

Auf ein neues Südtiroler Ski-Spektakel

Die Weltcup-Stationen in Gröden und Alta Badia sind wie immer ein Highlight in der Südtiroler Ski-Szene. Am Mittwoch wurden die Events im NOI Techpark in Bozen vorgestellt.

Vom 14. bis 17. Dezember ist es wieder soweit: Dann dürfen die Südtiroler Wintersportfans vor der eigenen Haustür den Ski-Stars wieder bei ihrer Arbeit zusehen. Wie immer erfolgt der Auftakt am Freitag in Gröden mit dem Super G (Vorjahressieger Josef Ferstl), tags darauf kommt es ebenfalls auf der Saslong zur Abfahrt (Vorjahressieger Aksel Lund Svindal). Am Sonntag sind die Techniker gefragt, dann geht in Alta Badia auf der Gran Risa der Riesentorlauf (Vorjahrestriumphator Marcel Hirscher) über die Bühne, ehe am Montagabend unter Flutlicht der spektakuläre Parallel-Riesenslalom ausgetragen wird (Überraschender Vorjahressieger: Matts Olsson aus Schweden).

Der spezielle Anreiz „Südtirol Ski Trophy“
Noch einen Tick spezieller wird das Weltcup-Wochenende aufgrund der Tatsache, dass auch wieder die Südtirol Ski Trophy ausgehändigt wird. Jener Skifahrer, der auf Südtiroler Boden am meisten Weltcup-Punkte sammelt, wird mit 20.000 Euro sowie einer eigens angefertigten Holzbüste belohnt. Bisher ist die Südtirol Ski Trophy, die vor zwei Jahren zum ersten Mal vergeben wurde, immer an die Norweger gegangen: Vor zwei Jahren durfte sich Kjetil Jansrud darüber freuen, im letzten Jahr heimste Aleksander Aamodt Kilde am meisten Punkte ein.

Außerdem noch interessant: In Gröden und Alta Badia werden pro Rennen 120.000 Schweizer Franken (ca. 106.000 Euro) an Preisgeld ausgeschüttet. Die beiden Sieger der Gröden-Rennen bekommen je 43.500 Franken (38.400 Euro), die Gewinner in Alta Badia erhalten 45.000 Franken (39.700 Euro).
Das sagen die Veranstalter der beiden Events:

Grödens Pressechef Wolfgang Resch, Andy Varallo und Rainer Senoner bei der Vorstellung im NOI Techpark.

Rainer Senoner (OK-Chef Gröden): „Aktuell liegt sehr wenig Schnee auf der Saslong, doch die Wetterprognosen stimmen uns äußerst zuversichtlich. Bis zur Schneekontrolle am 1. Dezember wird alles passen. Wir werden den Athleten wieder beste Rennbedingungen bieten und ihnen obendrein ein hohes Preisgeld in Aussicht stellen. An den vier Renntagen in Gröden und Alta Badia winken ihnen insgesamt 500.000 Euro.“

Andy Varallo (OK-Chef Alta Badia): „Neben dem Preisgeld wird dem Sieger der 'Südtirol Trophy' auch noch eine Holzskulptur gewidmet, die dann das ganze Jahr über in Gröden ausgestellt wird. Doch auch auf die Zuschauer wartet so manches Schmankerl: Wir haben etwa den Hospitality-Bereich erweitert und umgebaut, das Rahmenprogramm so noch attraktiver gemacht. Wir werden bestens vorbereitet sein, zumal die kalten Nächte jüngst dazu beigetragen haben, dass die Gran Risa bereits zu zwei Dritteln perfekt beschneit ist.“

Das Programm des Weltcup-Wochenendes:
Freitag, 14. Dezember: Super-G in Gröden (12 Uhr)
Samstag, 15. Dezember: Abfahrt in Gröden (11.45 Uhr)
Sonntag, 16. Dezember: Riesentorlauf in Alta Badia (10 Uhr & 13 Uhr)
Montag, 17. Dezember: Parallel-Riesentorlauf in Alta Badia (18.15 Uhr)

Autor: det/fop

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210