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Marta Bassino feierte ihren 2. Weltcupsieg. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Die Azzurre schweben auf Wolke 7: „Wirklich schön“

Italienische Festspiele in Sölden: Marta Bassino und Federica Brignone haben beim 1. Weltcup-Rennen seit 230 Tagen für einen azurblauen Doppelsieg gesorgt. Die Freude war danach natürlich riesig.

Marta Bassino mausert sich immer mehr zu einer wahren Top-Fahrerin im italienischen Lager. Am Samstag feierte sie in Sölden ihren 2. Weltcupsieg und bestieg zum 12. Mal ein Podest auf der großen Ski-Bühne. „Ich war im Training schon gut unterwegs, das wusste ich. Doch dass ich diese Leistung auch beim Rennen bestätigen kann, das gibt mir viel Selbstvertrauen“, so die 24-Jährige aus Cuneo, die den Sieg ihrer Heimat widmete: „Ein besonderer Gedanke gilt meiner Heimat Borgo San Dalmazzo, das wegen den Überschwemmungen keine leichte Zeit durchmacht.“

Jubel am Podest: Brignone, Bassino und Vlhova (v.l.). © APA / EXPA/JOHANN GRODER


Bassino findet, dass Italiens Ski-Sport auf dem richtigen Weg ist. „2 Italienerinnen auf dem Podest – das ist wirklich schön und zeigt, dass vieles richtig gemacht wird.“ In dieselbe Kerbe schlägt auch Federica Brignone, die hinter Bassino auf Rang 2 gelandet ist. „Es ist immer besser, hinter einer Italienerin 2. zu werden als vor einer anderen Fahrerin. Ich denke, das ist eine schöne Botschaft an Italien. Der Doppelsieg zeigt, dass wir gut arbeiten und in Form sind. Nach all dem, was in den letzten Monaten passiert ist, bin ich wirklich froh, so begonnen zu haben.“

>>> Den Rennbericht gibt es hier <<<

Es war dies der insgesamt 10. Damen-Doppelsieg Italiens im Weltcup. Dass sich Bassino vor Brignone druchgesetzt hat, hat es vor nicht allzulanger Zeit übrigens schon einmal gegeben, nämlich beim Riesentorlauf in Killington im November 2019.

Autor: det

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