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Beim Start war die Innerhofer-Welt noch in Ordnung. (Foto: Pentaphoto)

Christof Innerhofer: Der tragische Held auf der Kandahar

Zwei überragende Trainingsleistungen machten Christof Innerhofer zum Topfavorit der Garmisch-Partenkirchen-Abfahrt. Dort bestätigte der Gaiser seine Favoritenstellung. Der Sieg war in Reichweite – wenn Innerhofer nicht einen katastrophalen Fehler gemacht hätte.

Nach zwei Bestzeiten auf der Kandahar-Piste war Christof Innerhofer der große Favorit. Reihenweise schoben die Topabfahrer dem Gaiser die Favoritenrolle zu. Zu recht, wie sich bei der Abfahrt herausstellen sollte.


Im Moment nur Trainings-Weltmeister

Eine halbe Sekunde schneller als der Führende Beat Feuz war Innerhofer im Mittelteil der Kandahar. Dumm nur, dass Innerhofer zu diesem Zeitpunkt schon über eine Sekunde Rückstand aufgerissen hatte. Schon in der Anfangsphase seiner Fahrt hatte „Inner“ einen schweren Fehler gemacht und lag sogar schon auf der Hüfte. Zwar konnte er sich mit einer akrobatischen Einlage noch retten, doch die Zeit war natürlich dahin. Schade, denn Innerhofer wäre im Moment in einer starken Form. Ohne den Fast-Sturz wäre er in Garmisch-Partenkircher so gut wie sicher auf dem Podest gelandet. Wahrscheinlich sogar ganz oben. So reichte es am Ende immerhin noch zum 14. Platz. Großer Trost dürfte das keiner sein.

Bereits in den letzten Wochen war Innerhofer immer wieder in den Trainings ganz stark. Bei den Rennen konnte er es noch nicht umsetzen. Vielleicht gelingt es ihm in zwei Wochen. Dann stehtin Südkorea die Olympia-Abfahrt auf dem Programm.




SN/cst

Autor: sportnews

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