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Top in "Kitz": Peter Fill, Dominik Paris und Christof Innerhofer. (Fotos: Pentaphoto/afp)

Das besondere Feeling unserer 3 Speed-Asse für die Streif

Peter Fill, Dominik Paris und Christof Innerhofer zählen am Freitag und Samstag zu den Favoriten beim Super-G und bei der Abfahrt auf der legendären Streif von Kitzbühel. Das bestätigt auch ein Blick ins Archiv.

In den vergangenen beiden Jahren kam der Sieger der alljährlich wohl wichtigsten Weltcup-Abfahrt aus Südtirol: 2016 trug sich Peter Fill in die Siegerliste der Hahnenkamm-Abfahrt ein, vor einem Jahr war es dann Dominik Paris. Doch damit nicht genug: Auch vor 5 Jahren, 2013, hieß der Sieger der Streif-Abfahrt Dominik Paris.

Auch im Super-G mischten die Südtiroler letzthin immer ganz vorne mit und standen in den letzten 5 Jahren dreimal auf dem Siegerpodest, auf jedem Treppchen einmal: Dominik Paris gewann 2015, während Christof Innerhofer 2013 Dritter und im Vorjahr Zweiter wurde.


Zu dritt 33 Mal in den Kitzbüheler Top 10

Nicht weniger beeindruckend ist die Ausbeute an Top-10-Plätzen, die Fill, Paris und Innerhofer insgesamt in Kitzbühel gesammelt haben: Der Kastelruther, der Ultner und der Gaiser kamen nicht weniger als 33 Mal unter die besten 10 bei Weltcuprennen in Kitzbühel.

Inklusive Kombination erreichte Peter Fill 14 Top-10-Plätze mit dem Sieg von 2016 und einem 2. Platz im Super-G 10 Jahre zuvor als Höhepunkte. Christof Innerhofer kommt auf 12 Top-10-Ränge mit den beiden bereits erwähnten Podestplätzen als Spitzenergebnisse. Dominik Paris schließlich schaffte es bislang siebenmal unter die besten Zehn mit den bereits erwähnten 4 Podestplätzen.

Da der 28-jährige Paris wohl noch mehr Kitzbühel-Rennen vor sich hat als der 33-jährige Innerhofer und der 35-jährige Fill, dürfte auch er eine ähnliche Anzahl an Top-10-Platzierungen erreichen wie seine Teamkollegen.


Peter Fill besser alsGustav Thöni

Der Stellenwert dieser Anzahl an Topergebnissen wird deutlich, wenn man im Archiv noch weiter zurückblättert: Denn Gustav Thöni, Südtirols bester Skirennläufer aller Zeiten, kam in Kitzbühel 12 mal unter die besten Zehn mit zwei Siegen, vier zweiten Plätzen und zwei dritten Plätzen. Mag sein, dass Thöni seinerzeit keine Super-G zur Verfügung hatte, andererseits aber hatte er als Allrounder auch die Slaloms und sogar einmal einen Riesentorlauf für die Punktesammlung zur Verfügung.

Der langen Rechnerei kurzer Sinn: Peter Fill, Dominik Paris und Christof Innerhofer werden wohl auch am Freitag und Samstag auf der Streif ganz vorne ein gewichtiges Wörtchen mitreden.


SN/ds

Autor: sportnews