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Marco Odermatt war nicht zu schlagen. © APA/afp / SEBASTIEN BOZON

Das Chuenisbärgli bebt: Odermatt regiert

Der Schweizer Marco Odermatt hat am Samstag beim Riesentorlauf-Klassiker in Adelboden einen Heimsieg gefeiert.

Odermatt führte bereits nach dem ersten Lauf 0,31 Sekunden vor dem Franzosen Alexis Pinturault. Im zweiten Durchgang ließ er nichts mehr anbrennen und feierte schlussendlich einen souveränen Sieg, 0,48 Sekunden vor dem Österreicher Manuel Feller, der sich nach Platz 5 im ersten Durchgang mit einem starken 2. Lauf auf Platz 2 verbessert hat. Pinturault beendete das Rennen auf Rang 3.


Der Jubel am Chuenisbärgli kannte keine Grenzen. Trotz der Corona-Pandemie waren Fans zugelassen, rund 12.300 Zuschauer waren vor Ort. Für Odermatt war es der 4. Sieg im 5. Weltcup-Riesentorlauf in diesem Winter, zudem konnte er bereits einen Super-G für sich entscheiden.

Zahlreiche Fans bejubelten den Sieg des Schweizers. © ANSA / ANTHONY ANEX


Giovanni Borsotti landete als bester Azzurro auf Platz 17 (+4,23). Der Kastelruther Alex Hofer, der nach dem 1. Lauf auf Platz 24 lag, konnte sich auf Rang 18 verbessern. Für ihn ist es das beste Weltcupergebnis seiner Karriere. Auch der Ahrntaler Simon Maurberger, 27. nach dem ersten Lauf, konnte sich im zweiten Durchgang verbessern und beendete das Rennen auf Platz 19. Anders hingegen Riccardo Tonetti: Der Bozner, 11. nach Durchgang 1, zeigte lange auch im 2. Lauf eine gute Fahrt, doch im anspruchsvollen Schlussteil ging ihm die Kraft aus, weshalb er massig Zeit verlor. Am Ende fiel er auf Platz 23 zurück.

Der Nonsberger Luca De Aliprandini war im ersten Durchgang gut unterwegs, kam dann aber nach einem Einfädler schwer zu Sturz und landete im Fangnetz. Der 31-jährige Trentiner klagte anfangs über Schmerzen, konnte aber aus eigener Kraft wieder aufstehen. Ersten Informationen zufolge trug er glücklicherweise keine schlimmeren Verletzungen oder Brüche davon.



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