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Charlotte Chable hat sich zum wiederholten Male schwer verletzt. © AFP / OLIVIER MORIN

Das Schicksal schlägt bei Schweizer Ski-Talent grausam zu

Manchmal kann das Schicksal ein ganz mieser Verräter sein: So wie zum Beispiel beim Schweizer Ski-Talent Charlotte Chable.

Die 25-Jährige war einst eine große Hoffnung der Eidgenossen. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2015 schrammte die Slalom-Spezialistin mit Platz 4 nur knapp an einer Medaille vorbei, 2016 holte sie im Team-Parallel-Event in St. Moritz mit den Schweizerinnen den Weltcup-Sieg, zudem raste sie 3 Mal in die Top 20. Dass es für den großen Durchbruch noch nicht gereicht hat, dafür sorgt auch das unglaubliche Verletzungspech der Schweizerin.


Begonnen hat die Misere schon in der Saison 2012/13, als sie sich an beiden Knien zugleich einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Davon erholte sie sich, fuhr anschließend im Weltcup erste gute Ergebnisse ein (unter anderem einen 9. Rang im Slalom von Aspen 2015), um danach den nächsten Rückschlag zu erleiden: Anfang 2017 kam sie im Training zu Sturz und riss sich erneut das Kreuzband.

4 Kreuzbandrisse in 8 Jahren
Doch auch von dieser Verletzung kämpfte sich Chable zurück. Im Dezember vergangenen Jahres holte sie erstmals seit 2016 wieder Weltcuppunkte, ehe sie eine Blinddarmoperation zum vorzeitigen Saisonabbruch zwang. Heuer wollte sie wieder richtig angreifen, doch daraus wird nichts. Im Training kam Chable abermals so unglücklich zu Sturz, dass erneut das Kreuzband im Knie riss.

4 Kreuzbandrisse in 8 Jahren – das ist für jede Skifahrerin, ja für jede Sportlerin und Sportler ein Horror-Szenario. Dass Chable nun ernsthafte Zweifel hat, jemals wieder die Ski-Bühne betreten zu können, versteht sich von alleine. „Im Moment ist es nicht sicher, dass ich wieder zurückkomme“, sagt sie gegenüber SkiActu.ch.

Autor: det

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