L Ski Alpin

Das Organisationskomitee bei der Pressekonferenz am Montag

Der Ski-Weltcup kehrt nach Südtirol zurück

Geschichte, Tradition, Synergien. Der Weltcup im Ski Alpin kehrt vom 19. bis 21. Dezember nach Südtirol zurück. Die besten Rennläufer sind in Gröden auf der Saslong, bzw. in Alta Badia auf der Gran Risa im Einsatz. Die beiden Veranstaltungen wurden am Montag in Bozen im Hotel Laurin vorgestellt.

Drei Tage lang kämpfen zunächst die besten Speed-Asse in Gröden und im Anschluss die Techniker in Alta Badia um den Sieg. In Gröden steht am Freitag, 19. Dezember der Super-G auf dem Programm. Der Samstag, 20. Dezember steht ganz im Zeichen der traditionsreichen Abfahrt. Und am Sonntag, 21. Dezember geht es im Riesentorlauf von Alta Badia um den Sieg. Mehr als 100 Skirennläufer aus 25 Nationen sind an den drei Wettkampftagen im Einsatz.

Die beiden Speedrennen in Gröden beginnen jeweils um 12.15 Uhr. Man darf gespannt sein, wer auf der Saslong die Nase vorne haben wird, wo gute Gleitfähigkeiten gefragt sind. Die anspruchsvolle Gran Risa wird den Riesentorläufern am Sonntag alles abverlangen. Hier beginnt der erste Durchgang um 9.30 Uhr. Die Weltcuprennen im Gadertal finden heuer zum 29. Mal statt.

Der Skiweltcup in Südtirol lockt nicht nur zahlreiche Zuschauer vor Ort an, sondern ist auch ein Publikumsmagnet was das Fernsehen angeht. Im vergangenen Jahr haben 300 Millionen TV-Zuschauer die drei Weltcuprennen in Südtirol vor den Fernsehschirmen verfolgt. 210 Stunden wurde insgesamt über das Wintersportspektakel weltweit berichtet, mit einem Marktanteil von 13 Prozent.


Der Schnee bleibt noch aus

Die Vorbereitungen laufen sowohl in Gröden, als auch in Alta Badia auf Hochtouren. Sorgen bereite den beiden Organisationskomitees derzeit nur der Schnee. Anfang Dezember soll es aber empfindlich kälter werden, was die Produktion von Kunstschnee deutlich erleichtern wird. Am 6. Dezember erfolgt in Gröden die Schneekontrolle. Dann wird die FIS grünes Licht für die 47. Saslong Classic erteilen.


Hohe Preisgelder

In Gröden werden an beiden Renntagen Preisgelder in Höhe von 83.000 Euro ausgeschüttet, die unter den ersten zehn Platzierten aufgeteilt werden. Der Sieger nimmt 28.500 Euro mit nach Hause. In Alta Badia werden die schnellsten 30 prämiert. Hier werden 104.550 Euro verteilt.


Neue Logos

Beide Organisationskomitees haben ihre Markenzeichen überarbeitet. Ein großes "G" wurde in das bestehende Logo eingefügt und repräsentiert künftig die Speed-Weltcuprennen im Tal der Ladiner. In Alta Badia wurde hingegen der Skifahrer im alten Logo aufgemotzt. Hut und Sonnenbrille wurde durch Helm und Skibrille ersetzt.

Autor: sportnews