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Dominik Paris war nach seinem 4. Platz in der Abfahrt erleichtert. © pentaphoto

Dominik Paris: „Auf diesen Tag habe ich gewartet“

Dominik Paris hat mit einem 4. Platz bei der Abfahrt in Bormio ein Ausrufezeichen gesetzt. Auch wenn der Ultner einen Podestplatz hauchdünn verpasste, war er nach dem Rennen mehr als zufrieden.

Nach seinem 18. Platz im Super-G war Paris die Enttäuschung förmlich ins Gesicht geschrieben. Am Mittwoch hat sich der 31-Jährige in der Abfahrt eindrucksvoll zurückgemeldet und einen großen Schritt auf dem Weg zurück in Richtung Weltspitze gemacht. „Ich habe in den Trainings und im Super-G gesehen, dass die Stelvio richtig grausig werden kann, wenn man nicht richtig auf dem Ski steht. Heute ist mir das gut gelungen. Ich bin über das Limit gegangen. Das braucht es in Bormio auch, wenn man vorne dabei sein will“, wird Paris vom italienischen Wintersportverband zitiert.


Der sechsfache Bormio-Sieger war nach seinem besten Ergebnis seit dem Kreuzbandriss im Januar nahezu euphorisch: „Ich habe auf den Tag gewartet, an dem es wieder Spaß macht, sich den Hang hinunterzustürzen. Ich habe mich im Laufe der Fahrt immer besser gefühlt und konnte die Unsicherheit endlich ablegen.“

Paris hadert nicht mit Hundertstel-Pech
Auf die Frage, ob ihn denn das Hundertstel-Pech wurme, entgegnete er: „Ich bin mit dem 4. Platz mehr als nur zufrieden. Nun ist die Wut und die Enttäuschung, die ich nach dem Super-G verspürt habe, verflogen. Die Hundertstel waren in der Vergangenheit auch oft auf meiner Seite. Das gehört zum Skisport dazu. Insgesamt war es ein guter Tag für mich.“

„Ich bin froh, dass ich eine Reaktion auf den Super-G gezeigt habe“
Christof Innerhofer

Christof Innerhofer legte eine beherzte Fahrt hin. © pentaphoto


Auch Christof Innerhofer sorgte mit Platz 11 für einen versöhnlichen Abschluss auf der Stelvio: „Ich hatte ein gutes Gefühl auf den Skiern. Das habe ich sofort gemerkt. Ich konnte die Geschwindigkeit spüren und bin froh, dass ich eine Reaktion auf den Super-G gezeigt habe. Nach dem Rennen am Dienstag war ich unheimlich traurig, weil man 360 Tage im Jahr für diesen Sport trainiert. Nun kann ich mit einem guten Gefühl aus Bormio abreisen.“


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